Kontakt & Service

Laborleiterin Labor für Werkstoffe

Prof. Dr. Danka Katrakova-Krüger

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ansprechpartnerin Polymerwerkstoffe

Dr. Konstantina Harraß

Lehrende Spezielle Werkstoffkunde – Kunststoffe
Koordination Projekte Werkstoffkunde Kunststoffe

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ansprechpartnerin metallische Werkstoffe

Ines Schulz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Koordination Projekte Werkstoffkunde Metalle

Dimitri Hillert

Technische Mitarbeiterin

Metallographie

Sabine Weichert

Labor für Werkstoffe

Werkstoffe – was die Welt zusammenhält!

Im Labor für Werkstoffe wird den Studierenden Wissen über den Aufbau und die Eigenschaften der Metalle, Polymere und Gläser/Keramiken vermittelt.

1.       Ausstattung

Bereich Werkstoffprüfung Polymere

Das Labor für Werkstoffe verfügt über vielfältige Möglichkeiten zur Identifizierung, Charakterisierung und Bestimmung der Eigenschaften von Polymeren. Mittels Infrarotspektroskopie können Polymere identifiziert und deren Strukturen ermittelt werden. Die thermische Analyse (DSC, STA, Dilatometrie) ergänzt diesen Bereich. Zur Bestimmung der Eigenschaften unterschiedlichster Polymere stehen ein MFI-Gerät, ein HDT-Vicat-Gerät, ein Schlagpendel und Härteprüfgeräte nach Shore A und Shore D zur Verfügung. Öfen zur Konditionierung und Veraschung sowie ein gut ausgestattetes Chemielabor ergänzen die Untersuchungsmethoden von Polymeren. Die Herstellung von Dünnschnitten und deren Untersuchung im Durchlichtmikroskop mit angeschlossener Heizkammer ist ebenfalls möglich.

Bereich Werkstoffprüfung Metalle

Zur Bestimmung der Eigenschaften von metallischen Werkstoffen sind im Bereich Werkstoffprüfung Zugprüfmaschinen, Kerbschlagpendel mit externer Probentemperierung, Härteprüfgeräte für Makrohärte nach Vickers, Brinell und Rockwell sowie ein Kleinlast- und Mikrohärteprüfer nach Vickers und Knoop vorhanden. In geregelten Öfen bis 1050°C und Wärmeschränken können Wärmebehandlungen durchgeführt werden, es kann eine Wärmebildkamera für Thermografie genutzt werden. Zur Ermittlung von Dauerfestigkeiten steht eine Umlaufbiegemaschine zur Verfügung.

Bereich Metallografie

Die Mikrostuktur der Werkstoffe hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Eigenschaften. In der Metallographie ist es möglich die zu untersuchenden Proben vorzubereiten und mikroskopisch zu charakterisieren. Dazu stehen mehrere Trennschneider, die auch zur Zielpräparation geeignet sind, Geräte zur Warm- und Kalteinbettung einschließlich Vakuumeinbetten und Schleif- und Poliergeräte (manuell und halbautomatisch) zur Verfügung. Zur Betrachtung und anschließenden Dokumentation der Werkstoffoberflächen sind Stereomikroskope vorhanden. Gefügestrukturen können mittels Lichtmikroskopen im Auf- und Durchlicht sowie DIC dargestellt werden.

Bereich Rasterelektronenmikroskopie

Ein modernes REM mit der Möglichkeit, die unterschiedlichsten Werkstoffe sowohl im Hoch- als auch im Niedervakuum bei unterschiedlichsten Vergrößerungen darzustellen, ergänzt die Untersuchungsverfahren im Labor für Werkstoffe. Neben der Information zur Oberfläche liefert die energiedispersive Röntgenmikroanalyse (EDX) mit hochauflösendem Detektor auch Informationen zur Zusammensetzung der untersuchten Proben. Die Möglichkeit der Probenbesputterung für die REM- Untersuchung elektrisch nicht leitfähiger Proben ist im Labor vorhanden.

2.       Lehre

Die Werkstoffkunde ist Teil der Lehrveranstaltungen der Bachelorstudiengänge Allgemeiner Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und der Masterstudiengänge Produktdesign und Prozessentwicklung sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Im Labor für Werkstoffe finden unterschiedliche Projekte und Praktika der Studierenden zu diesen Lehrveranstaltungen statt.

  •  Werkstoffkunde Kunststoffe
  • Werkstoffkunde Metalle
  • Spezielle Werkstoffkunde der Kunststoffe
  • Werkstoffauswahl

3.       Forschung und Wissenstransfer

Das Labor für Werkstoffe versteht sich als Kompetenzzentrum für materialbezogene Fragestellungen. Es führt Kooperationen und Forschungsvorhaben durch, bei denen der Materialaspekt im Vordergrund steht. Die Aufklärung von Schäden an Bauteilen aus der Produktion oder dem Feld ist ein Teil des Wissen- und Forschungstransfers in die Industrie.

M
M