Zweimal die Traumnote 1,08

v.l.: Cornelia Huber, Johannes Frias Silva, Philipp Dominic Meller, Hendrik Ickerott, Rasmus Blümel (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Die FERCHAU-Förderpreise für die Semesterbesten wurden während der Abschlussfeier mit über 400 Teilnehmern verliehen

Mit über 400 Gästen gut gefüllt war der Ende April 2018 der FERCHAU-Hörsaal am Campus Gummersbach der TH Köln. Zu dieser Feier gehörte auch die Verleihung des FERCHAU-Förderpreises für die Semesterbesten des Wintersemesters 2017/2018. 

Drei Preise werden in jedem Semester vergeben: jeweils 500 Euro erhält die beste Absolventin oder der beste Absolvent der Lehreinheit Informatik, der oder die Bestplazierte aus der Lehreinheit Ingenieurwissenschaften sowie aus den Master- und Zusatzstudiengängen oder dem Verbundstudium Wirtschaftsinformatik.

Für die Firma Vaillant schrieb Johannes Frias Silva aus Remscheid seine Abschlussarbeit in der Technischen Informatik, er war Bester in der Lehreinheit Informatik und erreichte nach sieben Semestern Studiendauer die Traumnote 1,08. Bei dem Heizungstechnik-Unternehmen in Remscheid hat er jetzt eine Stelle als Werkstudent, parallel studiert er an der Uni Wuppertal im Masterstudiengang Elektrotechnik. Herr Frias Silva war mit seinem Studium sehr zufrieden, „Es war anspruchsvoll, aber traf genau meine Interessen.“, so der 28jährige Informatiker. 

Mit der Traumnote von 1,08 schloss Hendrik Ickerott aus Köln sein Master-Studium „Produktdesign und Prozessentwicklung“ ab. Der 34jährige schrieb seine Master-Thesis für die Lufthansa Technik AG in Hamburg. Zurzeit muss er sich noch für eine Arbeitsstelle entscheiden, beste Aussichten hat er ja mit seinen Qualifikationen: Nach einer Ausbildung zum Metallbauer machte er seinen Bachelor in Produktdesign, im Masterstudium an der TH Köln lernte er auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte einer Prozess-Gestaltung kennen. Weil er alle drei Aspekte, Technik, Betriebswirtschaft und Design, in seinem zukünftigen Job vereinen wollte, war das Studium in Gummersbach „genau richtig“, wie er es formulierte. Im Studiengang Produktdesign- und Prozessentwicklung arbeiten Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und des Designs zusammen an Projekten in enger Kooperation mit deutschen und internationalen Unternehmen.

Auf den ersten Platz in den Ingenieurwissenschaften kam Philipp Dominic Meller aus Köln, er erreichte eine Gesamtnote von 1,40. Der 24jährige Ingenieur hatte Wirtschaftsingenieurwesen studiert und seine Abschlussarbeit bei der Daimler AG in Sindelfingen geschrieben. Dort hatte er vorher auch sein Praxissemester absolviert. Die Zeit bis zum Beginn seines Masterstudiums nutzt er für einen Sprachlehrgang in Französisch, um seine Möglichkeiten für eine internationale Karriere zu erweitern. 

Niederlassungsleiter Rasmus Blümel und Personalreferentin Cornelia Huber von der FERCHAU Engineering GmbH überreichten die drei Preise im Gesamtwert von 1500 Euro während der Semester-Abschlussfeier. Der Stifter des Preises ist als Gummersbacher Unternehmen der Hochschule seit mehr als 20 Jahren verbunden. Als Marktführer für Ingenieurdienstleistungen und IT-Projekte verfügt über die Firma über mehr als 8100 Mitarbeiter in über 100 Niederlassungen bundesweit, die Bundeszentrale von FERCHAU steht direkt neben der Hochschule. In den Gebäuden des Campus tritt FERCHAU neben anderen Unternehmen auch als Sponsor und Namensgeber für die Hörsäle auf, deshalb fand die Preisverleihung im FERCHAU-Hörsaal statt.

In seiner Festansprache erläuterte Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp die Chancen und Risiken von Change-Management: Innovationen bringen zwangsläufig auch Veränderungen mit sich, die in den Unternehmen sorgfältig geplant und begleitet werden müssten, so Averkamp. Durch das Abendprogramm führte die Prodekanin Prof. Dr. Simone Lake aus dem Studienbereich Ingenieurwissenschaften, Moderator der Urkundenübergabe war Prof. Dr. Jan Karpe vom Institut für Distance Learning. Die Hauptorganisatorin der erfolgreichen Veranstaltung war die Dekanatsmitarbeiterin Marion Lukas, in ihren Händen lag die Koordination von über 30 Mitgliedern der Hochschule und der Mensa. Der Abend klang aus mit Leckereien aus der Mensaküche und lateinamerikanischen Rhythmen der Band „Pressure Droppers“. In dieser Formation bewies Prof. Christian Noss, Experte für Kommunikationsdesign im Institut für Informatik am Campus Gummersbach, sein Talent als Schlagzeuger.     

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