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Dr. Birgit Szczyrba

Dr. Birgit Szczyrba

Zentrum für Lehrentwicklung

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Raum E1.03
  • Telefon+49 221-8275-3622

Was ist gute Lehre? Hochschuldidaktik im Spiegel der Fachkulturen

Die fünfte Konferenz zur Qualität in der Lehre an der Fachhochschule Kiel am 9. und 10. Mai 2019 richtete sich an Lehrende aller Fachdisziplinen, Hochschul(fach)didaktiker*innen und Interessierte, die sich intensiv mit Fachkulturen und deren Wirkung auf die Lehre auseinandersetzen wollen.

Wie unterscheiden sich Fachkulturen?

Nach einem Rück- und Ausblick auf die Fachkulturforschung durch Prof. Dr. Ingrid Scharlau wurde der Fokus auf empirische Befunde gelegt, die Hinweise auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Fachkulturen ergeben. Den Kern der Konferenz stellten parallele Workshops dar, in denen das Leitthema mit verschiedenen Zugängen zur didaktischen Arbeit in Fachkulturen bearbeitet wurde.

Wie werden Lehrinnovationen möglich?

Im Workshop von Dr. Birgit Szczyrba vom ZLE der TH Köln wurde thematisiert, wie fachkulturell geprägte Lehr-/Lernkulturen in unterschiedlichsten Varianten zu beobachten sind und die Praxis in Vorlesungen, Übungen und Seminaren formieren. Es zeigte sich, wie sich Lehrpraktiken tradieren und wie die Hochschuldidaktik mit Lehrenden Ansätze und Konzepte unter Aspekten des professionellen Lehrens und des nachhaltigen Lernens entwickeln kann. Im Fokus stand die Arbeit an fachkulturell eingeschriebenen Überzeugungen, die in den jeweiligen Fächern zwischen Tradition und Innovation vermitteln.

In einem weiteren Workshop mit Prof. Dr. Peter Riegler von der HS Ostfalia ging es nach dem Ansatz des Decoding the Disciplines um das Entschlüsseln disziplinspezifischer Denk- und Handlungsmuster, die Lernprozesse von Studierenden erschweren, sowie um die Frage, wie diese Erkenntnisse für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen noch besser genutzt werden können.

Der Workshop von Dr. Cornelia Kenneweg, Leipzig, betrachtete hochschuldidaktische Weiterbildung als Übersetzungsvorgang und setzte sich mit Verständigungsproblemen in der Zusammenarbeit zwischen Lehrenden als Expert*innen für ihr Fach und Hochschuldidaktiker*innen als Expert*innen für Lehren und Lernen auseinander.

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