Information zur W-Besoldung

Alle Informationen zur W-Besoldung sind hier zusammengefasst.

Informationen für Neuberufene

Wie setzt sich die Besoldung (das Gehalt) zusammen?
Nach der gültigen Besoldungstabelle besteht das Basisgehalt aus dem

Grundgehalt W 2 (ab 01.01.2017):

  • 5.594,81 €

und dem Familienzuschlag (ab 01.01.2017):

  • 131,70 € (verheiratet (ohne Kind/er))
  • 246,41 € (verheiratet mit einem Kind)
  • 114,71 € (zweites Kind)
  • 352,92 € (jedes weitere Kind).

Zum 01.01.2017 entfällt das Sonderzahlungsgesetz NRW und die jährliche Sonderzahlung wird in die monatlichen Bezüge integriert. Als Mindestgehalt wird immer das Grundgehalt nach W 2 gezahlt, zuzüglich der jeweiligen personenbezogenen Familienanteile. Als weitere variable Gehaltsbestandteile können geleistet werden:

  • Berufungsleistungsbezüge: 300 €
  • Besondere Leistungsbezüge frühestens nach 3 Jahren

Alle Gehaltsbestandteile nehmen an den regelmäßigen Besoldungsanpassungen teil.

Berufungszulage
Die Berufungszulage wird unbefristet gewährt. Sie ist ruhegehaltfähig, wenn das
Dienstverhältnis länger als zwei Jahre besteht. Die Berufungszulage wird anlässlich der Berufungsverhandlungen mit dem Präsidenten nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel sowie nach den oben aufgeführten Kriterien ausgehandelt. Die Hochschule legt hierzu Rahmenbedingungen fest.

Besondere Leistungsbezüge
Es besteht die Möglichkeit, zusätzlich zum Grundgehalt und der Berufungszulage für besondere Leistungen weitere Zulagen zu beantragen, die in der Regel frühestens nach einer dreijährigen Tätigkeit an der TH Köln vergeben werden. Die Hochschule hat hierzu Leistungskriterien festgelegt, die ihr besonders wichtig sind, um die Entwicklung bzw. Stärkung eines gewünschten Profils in der Professorenschaft zu unterstützen.

Folgende Punkte sollten enthalten sein:

  • besondere Leistungen in der Forschung
  • besondere Leistungen in der Lehre
  • besondere Leistungen in der Kunst
  • besondere Leistungen in der Weiterbildung
  • besondere Leistungen in der Nachwuchsförderung

Forschungs- und Lehrzulagen
Aus privaten Drittmitteln kann für die Dauer des Drittmittelflusses eine nicht ruhegehaltsfähige Zulage gewährt werden, soweit der Drittmittelgeber die Mittel ausdrücklich für diesen Zweck zulässt. Die Gewährung ist für die Hochschule kostenneutral.

Ruhegehaltfähigkeit (bei Beamtinnen und Beamten)
Berufungs- und Bleibe-Leistungsbezüge sowie besondere Leistungsbezüge sind aktuell bis zur Höhe von zusammen 21 v. H. des jeweiligen Grundgehalts  in der Besoldungsgruppe W 2 ruhegehaltfähig, soweit sie unbefristet gewährt werden und jeweils mindestens zwei Jahre bezogen worden sind.

Sonderregelungen im privatrechtlichen Dienstverhältnis
Verbeamtungen nach Vollendung des 50. Lebensjahres sind in der Regel nicht möglich. Die Einstellung erfolgt in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis (Angestelltenverhältnis). Die Vergütung wird analog W 2 gezahlt, die Angestelltenvergütung wird in Höhe der Beamtenbesoldung geleistet. Im Gegensatz zur Beamtenbesoldung sind die üblichen Sozialabgaben fällig.

Variable Bezüge

In der Besoldungsgruppe W2 können nach Maßgabe der Präsidiumsrichtlinie zur „W-Besoldung“ neben dem Grundgehalt variable Leistungsbezüge vergeben werden. Das hierfür maßgebliche Verfahren an der TH Köln wird in dieser Richtlinie ebenso beschrieben wie das für den Übergang von der C-Besoldung in die W-Besoldung.

M
M