Preises für herausragende Forschungs– und Praxisprojekte der A. Wilhelm Klein Stiftung

Der jährlich verliehene Preis fördert das Engagement von Studierenden in Forschungs- und Praxisprojekten an der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Die Nominierung der förderungswürdigen Projekte erfolgt durch die Professoren/-innen der Fakultät. Die Jury setzt sich aus Vertretern und Vertreterinnen der A. Wilhelm Klein Stiftung sowie der Fakultät zusammen.

Über die Preisträger in der Reihe der Preisvergabe

Spielzeugmanufaktur Köln—Unterstützung für Flüchtlinge
Im Rahmen des  12 ECTS Moduls „TH Start-Up“ entstand ein soziales Projekt zur Integration von Flüchtlingskindern. Die Spielzeugmanufaktur Köln verkauft ein spezielles Memory-Lernspiel namens Jiki, dessen Erlös Flüchtlingskindern zugute kommen soll. Das Spiel dient dazu, das deutsche Alphabet zu lernen, ist um die Blindenschrift ergänzt und die Kartenrückseite kann beschriftet werden. Sie nutzten vor allem die Weihnachtszeit zum Vertrieb ihres Produkts. Serkan Catir, Thaissa De Lima Melo, Georgi Georgiev, Michaela Kaesler, Charles Ntoma Ntoume,  Nadine Obstfelder, Dana Puce, Sinthuja Uthayakumar und Emma Heidelbach haben in zwei Semestern an dem Projekt gearbeitet.

Konzeption einer Competence Site „Behavioral Insurance“ für das Institut für Versicherungswesen
Philipp Eckrodt, Benedikt Klingenheben, Alexander Eremuk, Michaela Weber, Jan Möller und Corinna Faißt haben im Rahmen des Moduls „Projektarbeit Master“ ein Forschungsprojekt bearbeitet, welches zur Schaffung eines Forums für eine neue Disziplin beigetragen hat. So haben sie daran gearbeitet, in dem Feld der Versicherungspsychologie zu Wissensakkumulation und Fortschritt beizutragen. Die Studierenden haben umfangreiche Fachtexte erstellt und ein komplettes Themen-Lexikon erstellt. Neben der Konzeption und der Anfertigung von Videos und graphischer Elemente haben sie mit viel Kreativität gezeigt, wie neue Medien in der Versicherungsindustrie erfolgreich eingesetzt werden können.

Buddybuilder— Aufbau eines Hilfenetzwerks für eine selbstbestimmte Zukunft
Oletta Schwiedessen, Anna Lansing, Carolin Freund, Constanze Basler, Emilie Strohmaier, Hannah Grenzebach, Lisa Ehrenecker und Silke Grimhardt haben bei Enactus in über 400 Stunden extracurricularem Engagement ein Problem erkannt und nach Analysen das Lösungskonzept umgesetzt. Rund 25% aller Frauen haben in ihrem Leben körperliche/sexuelle Gewalt durch Beziehungspartner erlebt. Eines der größten Probleme der Frauen kommt aber erst nach dem Auszug zum Tragen: Sie haben kein Selbstbewusstsein und sind nicht in der Lage, einfachste Entscheidungen zu treffen. Daher kehren viele wieder zu ihren Männern zurück. Das Projekt setzt genau hier an. Die Frauen sind Teil eines Netzwerks und bauen Fähigkeiten auf um selbstbestimmt und unabhängig leben zu können. Der erste Schritt beginnt mit einem Nähworkshop in dem Sie lernen Vertrauen aufzubauen, zu kommunizieren und Entscheidungen zu treffen. Es folgen speziellere Workshops sowie Netzwerktreffen mit den Buddies. Weitere Informationen zu Enactus Projekten finden SIe hier.

Weitere Nominierte Projekte


Campus Club Cologne. Ein Praxisprojekt im Rahmen des  12 ECTS Moduls „TH Start-Up“ bei dem es um die Einführung einer Rabattkarte für Studierende ging.
Pauli ist die Plastiklose Alternative zum Umweltschutz, zur Lebensqualitätsverbesserung und Identifikation. Ein Praxisprojekt von Enactus hat mit dem Studierendenwerk Köln umweltfreundliche Becher am Campus Südstadt eingeführt.
Bachelorarbeit „Analyse der Wirtschaftlichkeit von Golfanlagen am Beispiel von ausgewählten Golfclubs im Großraum Köln“ von Herrn André Bednarz.
Bücher Börse Köln. Ein soziales Projekt von Alumni und Studierenden bei dem Bücher gesammelt und verkauft werden. Der Erlös geht an soziale Projekte.

Hintergrundinformationen

Die A. Wilhelm Klein Stiftung fördert bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1982 die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und die akademische Ausbildung. Sie unterstützte unter anderem die internationale Hochschulkooperation zwischen der Fakultät und der russischen Partnerhochschule in Nischnij Nowgorod und lobt seit 2012 einmal jährlich den Preis für herausragende Forschungs- und Praxisprojekte aus.
Die Fakultät für Wirtschafts– und Rechtswissenschaften

Die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften bildet die Fach- und Führungskräfte von morgen aus: Wir stehen für exzellente anwendungs- und praxisorientierte Lehre und Forschung und bieten unseren rund 3.700 Studierenden eine große Auswahl an Studienprogrammen, Gastvorträgen, Symposien und eine projekt- und praxisorientierte Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen. Bachelor- und Masterabschlüsse unserer Fakultät genießen ein gutes Renommee in der Wirtschaft.

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