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Carola Janda

Hochschulreferat Internationale Angelegenheiten

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USA Stipendien

Freiheitsstatue (Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

Ohne ein Stipendium ist ein Auslandssemester in den USA außerhalb von Hochschulpartnerschaften kaum zu finanzieren. Es gibt jedoch einige Fördermöglichkeiten, die man in Betracht ziehen kann.

Die beiden bekanntesten Stipendienorganisationen für akademische Aufenthalte in den USA sind zweifelsohne der DAAD (Jahresstipendien und kombinierte Studien- und Praxissemester) sowie die Fulbright-Kommission (Studienstipendien, Reisekostenstipendien, Summer Schools und Diversity Initiative). Bei beiden Organisationen bewirbt man sich ein Jahr im Voraus und liegen die meisten Bewerbungstermine um die Jahresmitte herum. Beim DAAD für beide oben genannten Stipendienarten Mitte Juli (Ausnahme: Stipendien für Architekten - Ende Oktober) und bei den Studienstipendien der Fulbright-Kommission Ende Juni. Für die Diversity Initiative bewirbt man sich im März und der nächste anstehende Termin ist die Bewerbungsfrist für die Fulbright Reisekostenstipendien im Januar 2016. Das International Office der TH Köln kündigt regelmäßig unter "Aktuelles" die jeweiligen aktuellen Fulbright Ausschreibungen an.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt Stipendien im Rahmen des McCloy-Programms und ERP-Stipendienprogramms. Während das McCloy-Stipendienprogramm Mastervorhaben an der Harvard Kennedy School fördert, unterstützt das ERP-Programm ein- bis zweijährige Studien- und Forschungsvorhaben an amerikanischen Spitzenuniversitäten USA-weit. Beide Programme richten sich an exzellente Absolventen aller Fächer, die mindestens über einen Bachelor-Abschluss verfügen. Die finanzielle Förderung umfasst sowohl im ERP- als auch im McCloy-Programm ein monatliches Lebenshaltungsstipendium in Höhe von US$ 1.900,-, einen Reisekostenzuschuss in Höhe von US$ 1.000,- und ein einmaliges Startgeld von US$ 500,-. Im ERP-Programm erhalten die Stipendiaten zudem einen Gebührenzuschuss in Höhe von maximal US$ 25.000,- pro Jahr. Im McCloy-Programm werden die Studiengebühren vollständig übernommen.

Einmal jährlich findet in Washington, D.C. ein gemeinsames Jahrgangstreffen für die Stipendiaten beider Programme statt. Mit der Aufnahme in die Programme geht auch eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes einher. Ziel beider Programme ist es, die transatlantische Verständigung zu stärken und hochqualifizierte Nachwuchskräfte, die eine Tätigkeit im öffentlichen Sektor anstreben, zu fördern und miteinander zu vernetzen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Flyern im Downloadbereich.

Im Rahmen eines Studierendenaustauschprogramms mit ausgewählten Hochschulen in den USA  ermöglicht der Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs jährlich etwa 25 deutschen Studierenden ein Studienjahr an 19 Partneruniversitäten in den USA.

Bei einem Auslandssemester in den USA kann unter Umständen auch Auslands-BAföG beantragt werden. Dies kann sogar für die Studierenden interessant sein, die im Inland kein BAföG beziehen, da bei Auslandsaufenthalten andere Bemessungssätze gelten. Neben einem Auslandszuschlag gibt es eine Reisekostenpauschale und werden nachweisbare Studiengebühren bis zu einer maximalen Höhe von € 4.600 übernommen.

Da in den USA das Stipendienwesen weitaus verbreiteter ist als in Deutschland, lohnt es sich, an den Wunschhochschulen nachzufragen, welche Stipendienangebote es dort gibt. Die Unis bezuschussen nicht nur das Studium von US-Bürgern, sondern teils auch das ausländischer Studierender - nicht zuletzt, weil es dem eigenen Ansehen dient, wenn sich die US-Hochschule international und weltoffen präsentieren kann.

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