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Jonas Stolz

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Unternehmerfrühstück - Innovation am Morgen

Austausch, 14. Juni 2018

Das Unternehmerfrühstück ist ein anwendungsorientierter Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf Einladung von TH Köln und IHK Köln. Diesmal zum Thema "Angewandte Biotechnik – Potenziale für den Mittelstand an den Beispielen Biokatalyse und Zellbasierte Technologien". Gastgeberin ist die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln.

Auf einen Blick

Unternehmerfrühstück - Innovation am Morgen: „Angewandte Biotechnik – Potenziale für den Mittelstand an den Beispielen Biokatalyse und Zellbasierte Technologien“

Austausch

Wann?

  • 14. Juni 2018
  • 08.30 Uhr bis 10.30 Uhr

Wo?

CHEMPARK Leverkusen
Konferenzraum R06, Gebäude E28
Kaiser-Wilhelm-Allee, 51368 Leverkusen

ReferentIn

Prof. Dr. Nicole Teusch und Prof. Dr. Ulrich Schörken
Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften
TH Köln

Anmeldung

Formlos per E-Mail an:
monika.grob@koeln.ihk.de
natalie.koperski@koeln.ihk.de

Veranstalter

IHK Köln in Kooperation mit TH Köln

Weitere Informationen

Einladung und Agenda Agenda Unternehmerfrühstück Juni 2018 (pdf, 40 KB)


Moderne Synthesemethoden arbeiten im Einklang mit den 12 Prinzipien der Grünen Chemie. Der Einsatz von Biokatalysatoren ermöglicht nachhaltige Synthesen, die sich durch hohe Atomeffizienz und geringen Energieverbrauch auszeichnen. Neue biobasierte Intermediate für die pharmazeutische und chemische Industrie sowie für den Einsatz in Kosmetika und Nahrungsmitteln sind sowohl mit isolierten Enzymen als auch in Ganzzell-Biotransformationen zugänglich.

Um die biologischen Aktivitäten neuer pharmazeutischer und kosmetischer Wirkstoffkandidaten charakterisieren zu können, ist es essentiell, jeweils spezifische zelluläre Modellsysteme zu entwickeln. Zellsysteme, die dreidimensional ausgerichtet sind oder auf dem Einsatz menschlicher, induzierter pluripotenter Stammzellen beruhen, haben eine hohe Vorhersagekraft für die Wirkung im Menschen und ermöglichen es gleichzeitig, toxische Effekte zu ermitteln. Außerdem können prädiktive zellbasierte Modelle die Anzahl kostenintensiver Tierversuche einschränken.

In ihren Vorträgen skizzieren Prof. Dr. Ulrich Schörken und Prof. Dr. Nicole Teusch die Möglichkeiten der Biokatalyse und Biotransformation zur Synthese neuer Intermediate und die Herausforderungen neuer automatisierter zellbasierter Modellsysteme mit einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen. Hierbei werden auch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus den Arbeitsgruppen vorgestellt.
Ausgehend von den geschilderten Beispielen werden die Potenziale der an der TH Köln etablierten biokatalytischen und zellbasierten Technologien vor allem für den Einsatz im Mittelstand beleuchtet.

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