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        <erstellungsdatum>2026-06-19T08:48:32Z</erstellungsdatum>
        <bearbeitungsdatum>2026-07-01T10:48:42Z</bearbeitungsdatum>
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        <publish_date>2026-07-01T09:30:00Z</publish_date>
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        <![CDATA[
        Rückblick und Ausblick: Prof. Dr. Matthias Hochgürtel verabschiedet sich als Dekan





Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften
Ein Kapitel geht zu Ende, ein neues beginnt: Prof. Dr. Matthias Hochgürtel legte zum 30. Juni seine Funktion als Dekan der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften am Campus Leverkusen nieder. Ab dem 1. Juli übernimmt er als Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der TH Köln neue Verantwortung.


Die Fakult&auml;t bedankt sich herzlich f&uuml;r sein Engagement und blickt mit ihm auf seine Zeit als Dekan zur&uuml;ck sowie auf die zuk&uuml;nftigen Entwicklungen der Fakult&auml;t.

Seit 2012 leitete Prof. Dr. Matthias Hochg&uuml;rtel die Fakult&auml;t f&uuml;r Angewandte Naturwissenschaften als Dekan und pr&auml;gte damit ma&szlig;geblich deren Aufbau und strategische Ausrichtung. Als Professor f&uuml;r Pharmazeutische Chemie und Analytik wird er auch weiterhin am Campus Leverkusen forschend t&auml;tig sein.

Prof. Dr. Matthias Hochg&uuml;rtel, was waren f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich die wichtigsten Meilensteine und Highlights w&auml;hrend Ihrer Amtszeit als Dekan der Fakult&auml;t f&uuml;r Angewandte Naturwissenschaften?

&quot;Da gab es in den letzten Jahren gleich mehrere. Ein wichtiger Entwicklungsschritt war die Akkreditierung und Etablierung unserer Studieng&auml;nge &ndash; zun&auml;chst der Bachelor- und sp&auml;ter auch der Masterstudieng&auml;nge. Gerade die Master waren ein hartes St&uuml;ck Arbeit, da sie urspr&uuml;nglich gar nicht f&uuml;r uns vorgesehen waren. Umso mehr freut es mich, dass wir den konsekutiven Master &bdquo;Angewandte Chemie&quot; sowie den Master &bdquo;Drug Discovery and Development&quot; &ndash; letzteren in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t zu K&ouml;ln &ndash; auf den Weg bringen konnten. Das war f&uuml;r mich damals schon ein besonderes Highlight.&quot;

&quot;Das zweite gro&szlig;e Thema war nat&uuml;rlich der neue Campus &ndash; vom Entstehen &uuml;ber den Bau, den Pannen bis hin zum Umzug. Endlich im neuen Geb&auml;ude angekommen zu sein, ist meiner Ansicht nach einer der wichtigsten Meilensteine, die wir als Fakult&auml;t erreicht haben. Wir sind sehr gl&uuml;cklich, hier nun in einem modernen, attraktiven Umfeld lehren und forschen zu k&ouml;nnen.&quot;

Wie haben Sie die Herausforderungen der letzten Jahre &ndash; etwa in Bezug auf Digitalisierung, Forschung oder Lehre &ndash; erlebt?

&quot;Im Grunde ist die Neugr&uuml;ndung einer Fakult&auml;t, und gerade in den ersten Jahren, durchg&auml;ngig von Herausforderungen gepr&auml;gt. Wichtig war dabei aus meiner Sicht, dass wir sie im Team angegangen sind und sehr oft pragmatische L&ouml;sungen gefunden haben.&quot;

&quot;Besonders einschneidend war sicherlich die Corona-Krise: Wir mussten akut reagieren und letztlich auch unsere Lehrformate umstellen. Das verlangte schnelles Umschalten &ndash; dank der Vorarbeit einiger Kolleginnen und Kollegen und einer guten Organisation haben wir das aber gut hinbekommen.&quot;

&quot;Nat&uuml;rlich wirkt diese Zeit nach. Sie beeinflusst bis heute unsere Arbeit, und sie pr&auml;gt vor allem die Studierenden, die die Pandemie miterlebt haben. Daraus sind Herausforderungen erwachsen, die wir noch nicht vollst&auml;ndig bew&auml;ltigen konnten und die uns weiter begleiten.&quot;

Welche Visionen und Ziele hatten Sie f&uuml;r die Fakult&auml;t, und inwiefern konnten diese umgesetzt werden?

&quot;F&uuml;r mich ging es immer darum, eine forschungsstarke, dynamische Fakult&auml;t zu gestalten &ndash; eine, in der in Lehre und Forschung eng zusammengearbeitet wird. Entscheidend war dabei, die Einrichtung so aufzubauen, dass die Infrastruktur diese Zusammenarbeit auch wirklich erm&ouml;glicht und dass es kurze Wege und einen engen Austausch gibt: zwischen den Forschenden, aber ebenso mit den Studierenden. Das lief und l&auml;uft nicht immer ganz reibungslos, und die eine oder andere H&uuml;rde gibt es nat&uuml;rlich. Aber unterm Strich haben wir, so wie die Fakult&auml;t heute aufgestellt ist, einen sehr guten Entwicklungsstand erreicht, von dem aus wir uns nat&uuml;rlich weiterentwickeln.&quot;

Was motiviert Sie besonders in Ihrer neuen Position als Vizepr&auml;sident f&uuml;r Forschung und Wissenstransfer und welche Schnittstellen sehen Sie zwischen Ihrer bisherigen T&auml;tigkeit und Ihrer neuen Rolle?

&quot;Schon als Dekan habe ich in den letzten Jahren sehr stark fakult&auml;ts&uuml;bergreifend und innerhalb der gesamten Hochschule agiert &ndash; daran m&ouml;chte ich gerne ankn&uuml;pfen. Nat&uuml;rlich trete ich jetzt aus der reinen Fakult&auml;tsperspektive deutlich heraus und habe die M&ouml;glichkeit, die Zusammenarbeit vor allem in der Forschung &uuml;ber die verschiedenen Fakult&auml;ten hinweg zu unterst&uuml;tzen. Und ich kann dabei sicher auch lernen, wie unterschiedlich die Fakult&auml;ten und ihre Forschungsans&auml;tze sind. Das ist f&uuml;r mich eine spannende Synergie.&quot;

&quot;Da werde ich noch eine ganze Menge lernen &ndash; und lernen m&uuml;ssen &ndash;, aber daraus ergeben sich eben auch neue M&ouml;glichkeiten. Meine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, in der Fakult&auml;t ebenso wie in der Zusammenarbeit mit den anderen Dekaninnen und Dekanen in der Fakult&auml;tenkonferenz, helfen mir sicher bei einem guten Einstieg. Sie erm&ouml;glichen vieles in dieser Position &ndash; und hoffentlich auch, die Rahmenbedingungen f&uuml;r Forschung und Transfer an der TH weiter zu verbessern.&quot;

Haben Sie noch etwas, was Sie dem neuen Dekan oder Dekanin w&uuml;nschen?

&quot;Dem neuen Dekan oder der neuen Dekanin w&uuml;nsche ich nat&uuml;rlich viel Erfolg und immer ein gl&uuml;ckliches H&auml;ndchen bei allen anstehenden Entscheidungen. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem, offen zu bleiben und transparent mit den Kolleginnen, Kollegen und Mitarbeitenden zu sprechen und zu agieren. Das wird der Nachfolgerin oder dem Nachfolger bestimmt sehr gut gelingen.&quot;

Ausblick auf die Fakult&auml;tsentwicklung

Prof. Dr. Dirk Burdinski, Prodekan f&uuml;r Studium und Lehre, &uuml;bernimmt ab dem 1 Juli interimistisch die Aufgaben des Dekans. Das im Fakult&auml;tsrat neu gew&auml;hlte Dekanat tritt seine vierj&auml;hrige Amtszeit zum 1.9.2026 an.



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