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Ringvorlesung: Theoretikerinnen der Sozialen Arbeit

Im Sommersemester erwarten Sie gleich 2 spannende Vorträge: Dr. Melanie Kubandt (Universität Osnabrück) stellt die Frage "Überall Geschlecht oder nirgends?! - Theoretische und empirische Leerstellen der kindheitspädagogischen Genderdiskussion" und Prof. Dr. Helga Cremer-Schäfer (Universität Frankfurt) spricht zur „Arbeit an sozialer Ausschließung. Zur Kritik von Sozialstaatlichkeit from below"

Alle Studierenenden und Lehrenden sind herzlich zur Ringvorlesung: Theoretikerinnen der Sozialen Arbeit eingeladen. Hier die Vorträge im Überblick:

Mo., 29.05.2017, 14:00 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben:

Dr. Melanie Kubandt (Universität Osnabrück): "Überall Geschlecht oder nirgends?! - Theoretische und empirische Leerstellen der kindheitspädagogischen Genderdiskussion"

Im Kontext von Geschlechtergerechtigkeit interessiert in gängigen kindheitspädagogischen Debatten vor allem die Frage, wie Geschlecht im frühpädagogischen Alltag zum Thema werden sollte und nicht wie Geschlecht konkret zum Thema wird. Geschlechtergerechtigkeit als angestrebte Zielfolie zum Umgang dient dabei übergeordnet und kontextunabhängig als Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen zur Relevanz von Geschlecht im Feld der frühen Kindheit. Der Vortrag nimmt vor diesem Hintergrund Herausforderungen, Grenzen und Fallstricke aktueller Genderdiskussionen in den Blick, die im Zusammenhang mit theoretischen und empirischen Leerstellen stehen.


Mi., 31.05.2017, 15:45 Uhr, Raum 201
Prof. Dr. Helga Cremer-Schäfer (Universität Frankfurt): „Arbeit an sozialer Ausschließung. Zur Kritik von Sozialstaatlichkeit from below"

Wohlfahrt als Teil des Sozialen wird nicht top down für berechtigte „geleistet“. Sie wird „von unten“ produziert: durch Arbeit der Leute im und am Alltag. Thematisiert wird 1. was wir über die Schwierigkeiten wissen, die den Leute (nicht erst in neoliberalen Zeiten) gemacht werden, die staatlich organisierte Wohlfahrt als Ressourcen in Gebrauch nehmen, um Situationen sozialer Ausschließung zu bearbeiten; 2. die Erfahrungen, die in diesem Prozess der Partizipation gemacht werden; 3. die Kritik, die Leute am gesellschaftlich organisierten Sozialen artikulieren; 4. die Folgerungen daraus.

Veranstaltet wird die Ringvorlesung von der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften und Soziale Arbeit plus

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

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