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Open Educational Resources (OER)

OER (Bild: TH Köln)

OER sind frei verfügbare Lehrmaterialien, auf die Interessierte jederzeit für die eigene Nutzung, Bearbeitung oder Weiterverbreitung zugreifen können. Neben vielen Chancen wirft die digitale Nutzung freier Informationen auch Fragen nach dem Urheberrecht auf. Hier finden Sie einen Überblick über die Vorteile, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen von OER.

Welche Lizenzmodelle für OER gibt es?

OER werden meistens unter einer so genannten Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Die Mindestanforderung bei Creative-Commons-Lizenzen besteht darin, dass die Urheber_innen eines Werkes genannt werden müssen. Dies trifft bei der CC-BY (CC für Creative Commons und BY für die Namensnennung) zu. Es existieren sechs verschiedene Varianten, wie sie in der Grafik dargestellt sind.

Eine Übersicht ist im folgenden Praxisleitfaden zu Creative-Commons-Lizenzen zu finden.

Bilder aus öffentlichen Datenbanken sollten mit korrekten Lizenzhinweisen versehen werden. Wie genau das geht, erfahren Sie im folgenden Video am Beispiel von Wikimedia Commons.

Der Lizenzhinweisegenerator

Wo finde ich OER?

Entweder Sie nutzen in Suchmaschinen die Ergebniseinschränkungen für Creative-Commons-Lizenzen oder Sie suchen auf den passenden Portalen zu OER (s.u.). Bitte prüfen Sie grundsätzlich kritisch die Herkunft der Materialien und die angegebenen Lizenzen.

search.creativecommons.org: Die Metasuchmaschine vereint mehrere Suchmöglichkeiten nach Bildern, Texten, etc. Sie wählen zunächst aus, welche Lizenz Sie suchen, geben dann die Suchbegriffe ein und wählen die passende Suchmöglichkeit. Achtung: zum Teil werden trotzdem Nicht-OER-Materialien angezeigt (z.B. erkennbar an den Wasserzeichen).

Wie positionieren sich Politik und Wissenschaft?


BMBF und KMK (Arbeitsgruppe): Die Arbeitsgruppe betont Wirkungsmöglichkeiten für OER im Kontext aktueller Anforderungen an Lehren und Lernen. Hier finden Sie alle Informationen: Hochschulforum Digitalisierung

UNESCO: Die UNESCO hat den Begriff "Open Educational Resources" geprägt. Sie sieht in OER eine Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit. OER verfügen über das Potenzial, Bildungsqualität zu verbessern sowie Dialog und Verbreitung von Wissen zu fördern. Weiteres erfahren Sie auf unesco.de.

OECD: Bericht zu OER als Katalysator für Innovationen: oecd-ilibrary.org

Whitepaper zu OER an Hochschulen (Bestandsaufnahme und Potenziale 2015. von Markus Deimann, Jan Neumann und Jöran Muuß-Merholz): open-educational-resources.de

Ist-Analyse zu OER in Deutschland (von Martin Ebner, Elly Köpf, Jöran Muuß-Merholz, Martin Schön, Sandra Schön und Nils Weichert, hrsg. vom Wikimedia Deutschland e.V.): sansch.com

Weiterführende Informationen

Für tiefergreifende Informationen und praktische Angebote der TH Köln besuchen Sie zum Beispiel die folgenden Seiten:

Produktion von Medien und didaktische Beratung im Medienbüro
Workshops zum Thema OER
Creative Commons-Webseite
Regelmäßiges OER-Meetup für den (informellen) Austausch zum Thema

Diese Webseite zu OER von TH Köln/Timo van Treeck steht unter CC BY-SA 4.0.

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