Neuerscheinung: Die Big-Data-Debatte

Titelbild des Buches Die Big-Data-Debatte (Bild: Springer Gabler)

Digitale Vernetzung sowie der fortschreitende Einsatz von künstlicher Intelligenz bergen große Chancen für die Gesellschaft ebenso wie für den Einzelnen: Bahnbrechende Fortschritte werden beispielsweise für die Verkehrssicherheit, die Effizenz und Effektivität der medizinischen Versorgung oder im Wohnumfeld erwartet. Auch in der Versicherungswirtschaft bahnt sich ein Wandel durch KI an.

Dem gegenüber steht das bedrohliche Szenario eines Überwachungsstaates, in dem die Bürger von scheinbar allmächtigen Behörden und Unternehmen gleicherweise ausspioniert, kontrolliert und in Folge manipuliert und gesteuert werden - mit entsprechenden Auswirkungen nicht nur auf den Einzelnen, sondern auch auf den freien wirtschaftlichen Wettbewerb, die Meinungsfreiheit sowie auf die Demokratie insgesamt.

Vor diesem Hintergrund hat Prof. Horst Müller-Peters vom Institut für Versicherungswesen der TH Köln gemeinsam mit Prof. Dr. Fred Wagner von der Universität Leipzig und Frau Prof. Dr. Susanne Knorre von der Hochschule Osnabrück ein Buch zur Rezeption von Big Data und Künstlicher Intelligenz in der Bevölkerung verfasst.  Auf Basis einer Medienanalyse und einer Bevölkerungsumfrage werden Hoffnungen und Sorgen der Bürger und Konsumenten einerseits und ihr Handeln andererseits beschrieben. Darauf aufbauend diskutieren die Autoren mögliche Ansätze, um dem verbreiteten "Nutzerparadoxon" zu begegnen, und zeichnen am Beispiel der Versicherungswirtschaft ein Bild, wie sich die Rolle der Branche durch Big Data und Algorithmen verändert.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich oder lässt sich unter https://www.springerprofessional.de/die-big-data-debatte/17123958 kostenfrei herunterladen.

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