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Prof. Dr. Isabel Zorn

Prof. Dr. Isabel Zorn

Angewandte Sozialwissenschaften
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Lernhinderliche Barrieren, Inklusion und digitale Werkzeuge

Didaktische Mittagspause, 03. Mai 2017

Stellen Sie sich vor, Sie sind an einer chinesischen Hochschule und sprechen kein Mandarin. Oder Sie sind blind und bekommen einen Text auf Papier ausgehändigt mit der Bitte eine Aufgabe dazu zu bearbeiten. Sie werden dieser Bitte nur mit großem Aufwand und Assistenz nachkommen können – anders wäre es, wenn der Text digitalisiert wäre und von Ihrem Smartphone gleich übersetzt vorgelesen wird.

Auf einen Blick

Lernhinderliche Barrieren, Inklusion und digitale Werkzeuge

Didaktische Mittagspause

Wann?

  • 03. Mai 2017
  • 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Wo?

Campus Südstadt
Bildungswerkstatt
Ubierring 48
50678 Köln

Veranstaltungsreihe

Didaktische Mittagspause

ReferentIn

Durchgeführt von Studierenden im Fellowship "Inklusive Digitalisierung in Hochschulbildung und Sozialer Arbeit" (Viktoria Goebels, Yannick Weiser), Leitung Prof. Dr. Isabel Zorn.


Lernhinderliche Barrieren, Inklusion und digitale Werkzeuge

Stellen Sie sich vor, Sie sind an einer chinesischen Hochschule und sprechen kein Mandarin. Stellen Sie sich vor, Sie sind blind und bekommen einen Text auf Papier ausgehändigt mit der Bitte eine Aufgabe dazu zu bearbeiten. Sie werden dieser Bitte nur mit großem Aufwand und Assistenz nachkommen können – anders wäre es, wenn der Text digital zur Verfügung gestellt wäre und von einem Gerät/Smartphone vorgelesen wird. Und dann auch gleich in eine Fremdsprache übersetzt wird…

Welche Schwierigkeiten erleben Sie aktuell in der Hochschulbildung an der TH Köln?

In der didaktischen Mittagspause werden Befragungen von Studierenden über lernhinderliche Barrieren vorgestellt und Ihre und unsere Ideen dazu diskutiert.

Sprach- und Übersetzungsschwierigkeiten, barrierefreie Dokumente, ausreichend auditive und visuelle Unterstützung in Hörsälen, Orientierungshilfen, … diese Themen bilden Ansätze für Lösungsideen.

Worauf muss bei Digitalisierungsprozessen in der Hochschulbildung und in der Praxis der Sozialen Arbeit geachtet werden, um niemanden zu exkludieren und Inklusion durch Digitalisierung zu fördern statt zu behindern?
Entsprechend der UN- Behindertenkonvention zum gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Informationen sowie der Bestrebungen der Hochschulen, Diversität in der Studierendenschaft zu fördern, eruiert das Fellowship zu Inklusion und digitalen Werkzeugen mögliche Exklusionsrisiken in der Hochschule und entwickelt unter Einbezug der „digitalen Werkzeuge aus der Hosentasche“ (allgegenwärtige einfache Tools) Ideen, Strategien und konkrete Vorschläge für weniger lernhinderliche Barrieren für alle. Für Hochschulbildung und für die Praxis der Sozialen Arbeit werden digitale Lösungen entwickelt, um bei Ansprache, Beratung, Organisation alle denkbaren Zielgruppen zu erreichen und zu bedienen.

Ihre Ideen nutzen wir, um nach Software, Apps, Tipps und Tricks zu suchen, die wir Ihnen dann in einer zweiten Didaktischen Mittagspause am 14.6.2017 vorstellen und sie ausprobieren.

Herzliche Einladung an alle! Bringen Sie gern etwas zu essen mit, wir besorgen auch Snacks und Getränke.

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