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Nadine Sohn
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Leitfaden zur Erstellung barrierefreier Dokumente

Silhouetten von Menschen, die in einer Gruppe stehen in orange, rot und violett (Bild: TH Köln)

Barrierefreie Dokumente sind ein Vorteil für alle! Denn sie haben eine klare Struktur, die eine geordnete Arbeits- und Denkweise unterstützt. Dadurch werden den Leserinnen und Lesern die Informationen und Inhalte besser verständlich. Weiterhin ermöglichen es barrierefreie Dokumente den Nutzerinnen und Nutzern, Hilfssoftware einzusetzen.

So kann eine Vorlesefunktion für Menschen mit Legasthenie hilfreich sein, wenn sie Schwierigkeiten haben, einen Text zu lesen. Personen, die leicht ablenkbar sind oder sich nicht gut fokussieren können, wie beispielsweise bei ADHS oder einer psychischen Erkrankung, können ebenfalls von der Sprachausgabe profitieren. Genauso kann die Vorlesefunktion Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, das Textverständnis erleichtern. Für Blinde und Sehbehinderte ist ein Text meistens nur mit spezieller Software zugänglich. Diese so genannten Screenreader vermitteln die Bildschirminhalte per Sprachausgabe. Dabei beschränkt sich die Ausgabe nicht nur auf Texte, sondern es können auch grafische Elemente wie Menüs, Anwendungsfenster und Symbole ausgelesen werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Vorlage barrierefrei gestaltet ist.

Da besonders in der Hochschule Dokumente eine zentrale Rolle spielen, wurde ein Leitfaden entwickelt, der Schritt für Schritt erklärt, wie Sie mit Word oder PowerPoint ein barrierefreies Dokument erstellen können. Mit etwas Übung lässt sich das Dokument so bearbeiten, dass es zu 85% zugänglich ist! In den meisten Fällen ist dies schon ausreichend, so dass der Inhalt ohne Schwierigkeiten erschlossen werden kann.

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