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Simone Beyerlin

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Lehrpreis 2014

Der Lehrpreis wurde zum zweiten Mal verliehen. Insgesamt hatten die Fakultäten 19 Bewerbungen eingereicht. Ein wesentliches Kriterium in 2014 war, dass die Konzepte die Rolle des Lehrenden als Lernbegleiter und als Feedbackgeber berücksichtigen – um den Studierenden schon während des Semesters lernförderliche Rückmeldungen zu geben.

Die Gewinner des Lehrpreises der Fachhochschule Köln 2014

Internationales Lernmodul „Disasters, Environment and Risk-Reduction (Eco-DRR)“
Das interdisziplinäre, englischsprachige Modul ist explizit für den weltweiten Einsatz in verschiedenen Masterprogrammen der Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften konzipiert worden und bringt ökosystembasierte Ansätze des Katastrophenschutzes in die Lehre. Neben wissenschaftlichen Grundlagen werden planerische und technische Methoden sowie ökonomische Instrumente vermittelt. Expertinnen und Experten aus Katastrophenschutz und Umweltmanagement von 15 internationalen Hochschulen, UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen haben an der Materialentwicklung mitgewirkt. Die Fallstudien, Filme, Fotodokumentationen, wissenschaftliche Beiträge und politischen Grundsatzpapiere thematisieren reale Probleme rund um den Globus. Das Modul berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Lerntraditionen in den verschiedenen Kulturräumen. Mit Erfolg: Eco-DRR ist bereits in die Curricula von 31 internationalen Universitäten integriert und steht allen Hochschulen als Open-Source zur Verfügung.

Konzept: Dr. Udo Nehren, Dipl.-Ing. Simone Sandholz, Institut für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen

Willkommen in der Werkstofftechnik!
Als Alternative zur bisherigen Werkstoffkunde-Vorlesung arbeiten die rund 100 Studierenden in Gruppen, die durch den Dozenten und Tutoren betreut werden. Jede sogenannte Kerngruppe bearbeitet ein eigenes werkstoffspezifisches Thema, z. B. Herstellung und Recycling, Werkstoffauswahl, Werkstoffprüfung oder Schadensanalyse. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen ist hoch: Neben den Kurzvorlesungen müssen die Studierenden ihre fachliche Expertise eigenständig erarbeiten, dokumentieren und präsentieren. Über ein Gruppenpuzzle (Jigsaw-Methode) werden die Expertengruppen anschließend untereinander gemischt und das erworbene Fachwissen aus den Projektgruppen ausgetauscht. Das Feedback der Studierenden und die Klausurergebnisse zeigen, dass das Interesse und die Motivation für das Thema Werkstofftechnik gestiegen sind und die Wissensverankerung verbessert wurde.

Konzept: Prof. Dr. Michael Hagen, Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme

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