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Dr. Birgit Szczyrba

Dr. Birgit Szczyrba

Zentrum für Lehrentwicklung

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Raum E1.03
  • Telefon+49 221-8275-3622

Lehre als Kernprozess der Hochschulentwicklung

Die Verantwortung der Institution Hochschule, die im Kernprozess Lehre entlang gesellschaftlicher Entwicklungen handlungsfähig bleiben will, liegt u.a. in ihrer eigenen Weiterentwicklung, um veränderten und legitimen Ansprüchen ihrer Interessensgruppen zu begegnen.

Wie kann individuelle Lehrkompetenz zur studierendenzentrierten Gestaltung von hochschulischen Lernumgebungen beitragen, und führt sie automatisch zu Innovationen und veränderter Lehr- und Lehrkultur?

Vielfalt der Lehr- und Prüfungsformate im Fokus

Die Keynote von Dr. Birgit Szczyrba vom ZLE der TH Köln beim 1. Tag der Lehre auf dem Campus Flensburg thematisierte, wie Lehrkompetenzentwicklung in interaktive/kollegiale Prozesse zur Konsensfindung über Studienprogramme eingelassen werden kann. Unterstützt durch hochschulweite, dauerhafte Programme kann so die institutionelle Leistungsfähigkeit verbessert werden. In diesem Bild sind Hochschulen zukunftsfähig, wenn sie sich selbst als lernende Organisationen verstehen.

Der Tag der Lehre stand unter dem Titel "Vielfalt der Lehr- und Prüfungsformate im Fokus" und richtete sich an alle Lehrenden und Studierenden. Der Tag wurde vom Verbundprojekt MeQS  "Mehr StudienQualität durch Synergie- Lehrentwicklung im Verbund von Fachhochschule und Universität" der Hochschule Flensburg, der Europa-Universität und der Fachhochschule Kiel organisiert und mit Mitteln des Qualitätspakts Lehre (QPL) des BMBF gefördert.

Das Programm

Das Programm bestand neben der Keynote aus einer Diskussionrunde und der Vergabe der Hochschuldidaktik-Zertifikate "ReflActiveTeaching: Bewusst Handeln in der Lehre". Für Lehrende standen parallele Workshops zu verschiedenen Themen zur Verfügung:

  • Motivation durch Aufgaben – die Studierenden in die Verantwortung nehmen mit Dr. Ivo van den Berk, HS Emden/Leer: Hier stand im Mittelpunkt die Aufgabenorientierung als didaktisches Prinzip, eine Aufgabentypologie, Grundzüge der Kompetenzorientierung und motivationstheoretisches Basiswissen.
  • Diskriminierung in Lehre und Studium mit Anoma Premachandra, Berlin machte menschenrechtlich-theoretische Grundlagen von Diversity und Antidiskriminierung zum Thema, diskutierte Ebenen und Mechanismen von Diskriminierung und gab Anregungen zur Reflexion und Veränderung der eigenen (professionellen) Haltung unter inklusiven, intersektionalen und empowernden Perspektiven.
  • Der Workshop Digitalisierung mit Claudia Bremer, Frankfurt gab einen Überblick über Szenarien und Mehrwerte des Einsatzes digitaler Medien in der Hochschullehre und thematisierte E-Learning Szenarien und deren Mehrwerte: Anreicherungskonzept, Blended Learning und Online-Angebote, das Zusammenspiel von Methoden und Medien und gab einen Ausblick auf Planungsaspekte der Konzeption einer eigenen Veranstaltung.
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