KISDconference: „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“

Interdisziplinäres Symposium , 20. Mai 2016

Die KISD – Köln International School of Design der TH Köln lädt am 20. Mai 2016 zum Symposium „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“ ein. Aus verschiedenen disziplinären Perspektiven tauschen sich Wissenschaftler/-innen und Gestalter/-innen über die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie aus und diskutieren gestalterische Positionen zum Umgang mit endlichen Ressourcen.

Auf einen Blick

KISDconference: „Grow | Degrow. Design zwischen Exzess und Kalkül“

Interdisziplinäres Symposium

Wann?

  • 20. Mai 2016
  • 09.15 Uhr bis 17.30 Uhr

Wo?

KISD – Köln International School of Design, Ubierring 40, 50678 Köln

Veranstaltungsreihe

KISDconferences

ReferentIn

Referentinnen und Referenten sind unter anderem:
- Prof. Dr. Gerhard Buurman (Zürcher Hochschule der Künste; Mitherausgeber des Buches „Eigenlogik des Designs“)
- Judith Dörrenbächer (Kompetenzzentrum Social Design, Hochschule Niederrhein und Herausgeberin des Buches „Beseelte Dinge. Design aus Perspektive des Animismus")
- Gionata Gatto (Designer, Rotterdam)
- Dr. Harald Gründl (EOOS; Institute of Design Research Vienna)
- Stephanie Haury und Stephan Willinger (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn und Autoren des Szenarios „Die informelle Stadt des 21. Jahrhunderts. X-Town 2025")
- Dr. Dirk Hohnsträter (Universität Hildesheim, Autor von „Ökologische Formen“ und Herausgeber von „Konsum und Kreativität“)
- Johannes Lang (Bauhaus-Universität Weimar; Autor von „Prozessästhetik. Eine ästhetische Erfahrungstheorie des ökologischen Designs“)
- Valentin Thurn (Foodsharing e.V., Regisseur von „Taste the Waste“)

Anmeldung

http://tinyurl.com/z49bkm9

Veranstalter

KISD – Köln International School of Design

Weitere Informationen

Die moderne Wirtschaft lebt strukturell von Maßlosigkeit, die sich in der hochspekulativen Finanzwirtschaft, der Notwendigkeit eines stetigen Wachstums, der Forderung nach steigenden Gewinnen und dem immensen Konsum zeigt. Die Frage nach Alternativen richtet sich längst nicht mehr nur an Natur und Technikwissenschaften, sondern verstärkt auch an die Gestaltungsdisziplinen. Dringlicher denn je stellt sich die Frage, wie Gestaltung zu neuen Entwürfen von Gesellschaft und Stadt beitragen kann, die nicht auf zunehmende Produktion und steigenden Konsum ausgerichtet sind.
Wie lassen sich Prozesse, Situationen und Systeme denken, die neue Handlungs- und Gestaltungsspielräume jenseits des Wachstumsparadigmas eröffnen? Welche neuen Paradigmen im Design sind dafür notwendig?

Das Symposium ist öffentlich und kostenfrei. Das Programm kann eingesehen werden unter: https://spaces.kisd.de/kisdconferences/de/programm/
Eine Anmeldung wird erbeten unter: http://tinyurl.com/z49bkm9

Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.


M
M