Kanadische Hochschuldelegation zu Gast an der TH Köln

Flagge Kanada (Bild: E Pluribus Anthony / gemeinfrei auf Wikimedia)

Am 7. Mai besuchten kanadische Hochschulvertreter*innen die TH Köln. Die Delegation war auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu Gast in Deutschland. Die sechstägige Informationsreise hatte das Ziel, den Teilnehmer*innen ein tieferes Wissen über das deutsche Hochschulsystem und Möglichkeiten der Studierendenmobilität zu vermitteln.

Dieses vom DAAD organisierte Informationsprogramm ist eine Reaktion auf die Tatsache, dass Deutschland von vielen kanadischen Studierenden als attraktives Ziel für Auslandsaufenthalte (Nr. 4 der beliebtesten Länder) eingestuft wird. Das Programm beinhaltete unter anderem:

  • Einen Überblick über das deutsche Hochschulsystem mit seinen verschiedenen Hochschultypen und den Besuch einzelner Hochschulen
  • Informationen über Einrichtungen, die den internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen zur Verfügung stehen, um deren Integration im akademischen wie alltäglichem Leben zu erleichtern
  • Details zu Fördermöglichkeiten von deutschen Einrichtungen, um die Mobilität finanziell zu unterstützen.

Am Campus Südstadt wurden die Gäste von Christina Brey, Leiterin des Referats für Internationale Angelegenheiten und Jan Müller, Leiter des Teams Mobilität begrüßt und erhielten Einblick in die inhaltliche Ausrichtung und Besonderheiten einer deutschen Fachhochschule. Die TH Köln war die einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Gesamtprogramm. Hauptaugenmerk der gemeinsamen Diskussion war der Vergleich von Mobilitätsmodellen und –programmen zwischen Deutschland und Kanada. Hier wurden Förderprogramme und Hochschulstrukturen in Bezug auf die Internationalisierung besprochen.

Kanadische Hochschuldelegation Kanadische Hochschuldelegation (Bild: TH Köln / Internationale Angelegenheiten)

Schwerpunktthemen waren zudem die Integration und Vermittlung von Auslandspraktika im Rahmen von Hochschulkooperationen, der Aufbau und die Durchführung von Kurzzeitprogrammen (insbesondere Summer Schools) als alternative Mobilitätsmodelle sowie Maßnahmen zur Erhöhung von Auslandsmobilitäten.

Da die Delegationsmitglieder von verschiedenen Hochschulen kamen, konnte am Rande auch erörtert werden, ob sich zwischen den einzelnen kanadischen Hochschulen und der TH Köln zukünftig ein Kooperationspotential ergeben könne.

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