Interkultureller Austausch mit Russland

Austauschstudentinnen aus Russland (Bild: FH Köln)

Die Fachhochschule Köln pflegt schon seit rund zwei Jahrzehnten eine erfolgreiche Kooperation mit der Nishegoroder Staatlichen Universität für Architektur und Bauingenieurwesen (NNGASU) in Nishnij Nowgorod. Summer Schools oder Studierendenaustausche sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Zusammenarbeit.

Die Hochschule wurde 1930 als Institut für Bauingenieurwesen gegründet. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und Gründung der Russischen Föderation im Jahr 1992 erhielt das Institut ein Jahr später den Status einer Akademie und wurde entsprechend umbenannt.  1997 gab es die jüngsten Reorganisationen und die Akademie erhielt den Status einer Universität, wodurch sich auch der Name in seiner heutigen Form änderte.  Es wurden auch neue Abteilungen, Fachinstitute und Zentren gegründet, darunter die Technische Fakultät und Fakultät für Wirtschaft und Recht (beide 1993), Fakultät für Geisteswissenschaften und Künste (1998) und Fakultät für Fernstudien (2001). Rund 23.000 Studierende sind dort derzeit eingeschrieben.

Die Universität ist auf dem Gebiet der Architektur, Stadtentwicklung, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik ein wichtiges Forschungszentrum im Wolga-Becken der Osteuropäischen Ebene. Einige ihrer Institute sind über die Grenzen Russlands bekannt.

Eine Gruppe von fünf russischen Studierenden besuchte nun für zwei Wochen die Fachhochschule Köln um im Rahmen eines interkulturellen Austausches mehr über Deutschland zu erfahren und an einem Intensivkurs Deutsch teilzunehmen. Der Schwerpunkt sollte auf Lernaktivitäten liegen, bei denen die mündliche Sprachproduktion und –rezeption im Vordergrund stand, um beim Aufenthalt im Zielsprachenland die Fremdsprache Deutsch auf lebendige und spielerische Weise erfahrbar werden zu lassen. Programmteil war auch ein vom International Office organisierter Informationsaustausch mit Studierenden der Fachhochschule Köln. Beide Studierendengruppen konnten sich zu ihren Hochschulen und dem Studium und Studentenleben im jeweiligen Land befragen. Für weiterführende Fragen standen seitens der Hochschule der Kooperationsbeauftragte für die NNGASU, Prof. Dr. Thomas Krupp und Dr. Tatiana Basova des Schmalenbach Instituts für Wirtschaftswissenschaften sowie die Dekanatsassistentin der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften zur Verfügung. Die Leiterin des Sprachlernzentrum, Dr. Ursula Hassel und Claudia Einig vom Zentrum für akademische Qualifikationen und wissenschaftliche Weiterbildung gaben zu ihren Fachgebieten Auskunft.

Heute verbringen die Gäste ihren letzten Aufenthaltstag an der Fachhochschule Köln und schließen sie ihren Besuch mit einem Kulturprogramm ab. Danach geht es wieder zurück nach Nishnij Nowgorod.

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