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Susanne Glaeser

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Guter Studienstart - "Come in-Commit!"

Guter Studienstart-sw (Bild: Johannes Sauer)

Die TH Köln zählt mit ihrem Programm „Come in – Commit“ zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs „Guter Studienstart“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW. Die Studierenden werden mit dem Programm dabei unterstützt, die für sie neue Rolle als aktive Partner im Wissenschaftsprozess anzunehmen.

Stand früher das Kennenlernen des Lernorts „Hochschule“ und der Kommiliton/inn/en im Vordergrund, werden die Studierenden der TH Köln nun verstärkt auf ihre Rolle als Ko-Konstrukteure im Wissenschaftsprozess vorbereitet. Hierfür werden  insbesondere die selbstregulatorischen, sozialen und methodischen Kompetenzen der Studierenden gefordert, damit sie selbstbestimmt an ihrem Kompetenzerwerb arbeiten, fachlich-inhaltlich kommunizieren und sich kooperativ in divers zusammengesetzten Teams einbringen.

Das Programm „Come in – Commit“ baut auf den bereits vorhandenen umfassenden Maßnahmen der Hochschule zu einer exzellenten und variationsreichen Lehr- und Lernkultur auf, die die Heterogenität der Studierenden in den Mittelpunkt stellt und kompetenzfördernd nutzt.

„Come in – Commit!“ setzt auf:

  • ein motivierendes Startsemester, in dem die Studierenden Anforderungen und Gestaltungsspielräume des Studiums kennenlernen und mit ihrer Rolle als Partner im Wissenschaftsprozess vertraut gemacht werden,
  • aktivierende und kollaborative Lehr- und Lernarrangements, die die lernrelevante Diversität berücksichtigen und
  • ein in den Studienalltag integriertes, lernendenzentriertes Beratungskonzept, das besser auf die besonderen Bedürfnisse der Studienanfänger/innen abgestimmt ist.

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Sicherung der Nachhaltigkeit des Programms

  • werden die Qualitätssicherungsinstrumente weiterentwickelt,
  • die Weiterqualifizierungsprogramme für Lehrende und Tutor/inn/en werden an die spezifischen Anforderungen von „Come in – Commit!“ angepasst und
  • das Programm wird selbst zum Gegenstand unserer innerinstitutionellen Hochschulforschung gemacht.
Flipped ClassroomFlipped Classroom (Bild: Johannes Sauer)

„Come in – Commit“ setzt auf ein motivierendes Startsemester, in dem die Studierenden Anforderungen und Gestaltungsspielräume des Studiums kennenlernen und mit ihrer neuen Rolle als Partner im Wissenschaftsprozess vertraut gemacht werden. Ein zentrales Element wird das Konzept des „Flipped oder Inverted Classroom“ werden, bei dem Zeit für die gemeinsame intensive Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten gewonnen wird, indem reine Vortragsphasen in das Selbststudium verlegt werden.

SelbststudiumSelbststudium (Bild: Johannes Sauer)

Mit der Übernahme der Verantwortung für den eigenen Lernprozess werden die Studiernden motiviert fehlende Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Daher werden die vorhandenen außercurricularen Angebote um Fachwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik und Naturwissenschaften, Wissenschaftliches Schreiben und Deutsch als Wissenschaftssprache, Lernstrategie sowie Zeit- und Selbstmanagement erweitert.

Feedback-KulturFeedback-Kultur (Bild: Johannes Sauer)

Für den nachhaltigen Erfolg des Programms „Come in – Commit!“ ist es entscheidend, Auswirkungen und Entwicklungsfortschritte in der Umsetzung der Lehr-/Lern- und Betreuungskonzepte durch Feedback- und Bewertungsprozesse nachzuhalten und für die weitere Ausgestaltung dieser Konzepte sichtbar zu machen. Hierzu werden Lehrende im ersten Semester systematisch das Feedbackinstrument des Teaching Analysis Poll einsetzen : Studierende besprechen mit Hochschuldidaktiker/inne/n Lernförderliches und -hinderliches, das danach mit den Lehrenden thematisiert und an die Studierenden zurückgespiegelt wird.

Im Rahmen einer noch zu entwickelnden Erstsemesterbefragung wird untersucht, wie die Studienanfänger/innen die Integration in das akademische und soziale Umfeld bewältigt haben.

WeiterqualifizierungWeiterqualifizierung (Bild: Johannes Sauer)

Um Lehrende und Tutor/inn/en für die neuen Aufgaben und Rollen zu qualifizieren, wird das hochschuldidaktische Weiterbildungsangebot ausgeweitet und über die Darbietung von Fachinhalten hinaus auf die Anregung fachbezogener studentischer Lernprozesse vorbereitet.

Bei der Weiterbildung der Tutor/inn/en wird großen Wert auf Methoden zur Motivation, zur Begleitung von individuellen Lernprozessen, zum Anregen von Lernstrategien und zum Geben von Feedback gelegt.

Die Lehrenden werden mit dem Konzept des Flipped Classrooms, der Methode des Visual Faciliting und den Aufgaben der Beratung und Betreuung vertraut gemacht.

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