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Fachplanung und Leitung Besuchersicherheit

Grün-weißes Markierungsband (Bild: Fachhochschule Köln - ZaQwW)

Das Zentrum für akademische Qualifikationen und wissenschaftliche Weiterbildung (ZaQwW) der TH Köln bietet in Kooperation mit der EurAka Baden-Baden gGmbH (Event-Akademie Baden-Baden) den zweisemestrigen Weiterbildungslehrgang "Fachplanung und Leitung Besuchersicherheit" an.

Seine Absolventinnen und Absolventen übernehmen Planungs- und Leitungsverantwortung für die Sicherheitskonzepte von Veranstaltungen jeder Größe. An insgesamt 15 Seminartagen werden aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft, Forschung und Praxis vermittelt. Anmeldeschluss ist der 20. November 2015. Das Teilnahmeentgelt beträgt 3.740 Euro.

In acht Modulen erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem gesetzliche Grundlagen und Verwaltungsverfahren, Risikobewertung und Kommunikationsstrategien. Sie analysieren Gefahren und Bedrohungen und bewerten die psychologischen Aspekte einer Veranstaltung. In praxisbezogenen Übungen, unter anderem an der Akademiebühne Baden-Baden, wird das neu erworbene Wissen angewendet, zudem wird ein Sicherheitskonzept selbstständig angefertigt.

Zielgruppe des Weiterbildungsangebots sind Ingenieurinnen und Ingenieure, Masterstudierende, Meisterinnen und Meister für Veranstaltungstechnik, Baugewerbe, technische Gebäudeausrüstung oder eines artverwandten Berufes, Verwaltungsangestellte, Angehörige der polizeilichen und nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr sowie erfahrene Veranstaltungsplaner und Eventmanager. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erhalten ein Zertifikat der TH Köln zum Fachplaner und Leiter Besuchersicherheit.

Wissenschaftlicher Leiter des Lehrgangs ist Prof. Dr.-Ing. Heinz-Willi Brenig vom Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln. Seine Themenschwerpunkte sind Anlagensicherheit, Risikomanagement, Brandschutz und Veranstaltungssicherheit. Die weiteren neun Dozentinnen und Dozenten stammen aus den Bereichen Veranstaltungssicherheit, Psychologie, Recht und Veranstaltungstechnik.

"Unser Angebot leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung des Betätigungsfeldes Besuchersicherheit", so Brenig. "Entscheidend ist für uns der interdisziplinäre Ansatz, der die unterschiedlichen Akteure und Aspekte der Besuchersicherheit gleichermaßen berücksichtigt." Harald Prieß, Schulleiter an der EurAka, hebt die praktischen Einheiten des Lehrgangs hervor: "Die Veranstaltungsbranche hatte bislang kaum Gelegenheit, in einer Übungssituation unter realistischen Bedingungen Szenarien oder Störungsfälle zu erleben. Unser Konzept, das in Zusammenarbeit mit Experten für Stabsübungen entwickelt wurde, bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, den simulierten Ernstfall zu proben."

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