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Julia Gerber

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Die "Night of the Scholars" ist Teil des LehrendenCoaching-Programms für neu berufene ProfessorInnen.

Night of the Scholars

Die "Night of the Scholars" findet jedes Jahr im Herbst im Rahmen des bewährten Hochschuldidaktischen Erfahrungsaustauschs statt.

Night of the ScholarsNight of the Scholars (Bild: Alexandra Schreiner)

Neu berufene Professoren und Professorinnen laden interessierte Lehrende der Fachhochschule Köln zum Austausch über innovative Lehrkonzepte ein. Das Kompetenzteam Hochschuldidaktik moderiert die Veranstaltung. Die neu berufenen Lehrenden stellen hier zum Abschluss des LehrendenCoaching-Programms Auszüge ihrer Lehrportfolios auf Postern aus, um sich mit diensterfahrenen Lehrenden über exzellente Lehre auszutauschen. Ziel ist es, gemeinsame Projekte zu verabreden.

Die "Night of the Scholars" 2016

Die 5. „Night of the Scholars“ hat dieses Jahr in einem neuen Format stattgefunden. Am 04.10.2016 trafen sich sowohl noch aktive Teilnehmer*innen, als auch Absolvent*innen des LehrendenCoaching-Programms. Außerdem waren auch wieder interessierte Teilnehmer*innen des kollegialen Erfahrungsaustauschs dabei. In kollegialer, lockerer Atmosphäre und mit tollem Blick aus der Rotunde der TH Köln am Campus Südstadt heraus wurde dieses Jahr über das Lehrpreis-Thema 2017 „Was Lehre gut macht – und warum?“ diskutiert.

Aspekte guter Lehre
Es gab zunächst eine kurze Vorstellungsrunde, sodass auch die Teilnehmer*innen, die zum ersten Mal dieser Veranstaltung beiwohnten, eingebunden wurden und einen Überblick über die restlichen Teilnehmer*innen erhielten. Danach wurden die Lehrenden eingeladen sich an Situationen aus der eigenen Lehre zu erinnern, in denen entweder etwas sehr gut gelaufen ist oder Herausforderungen auftraten bzw. etwas nicht funktioniert hat. Diese Situationen wurden dann im Plenum kurz vorgestellt und diskutiert. Dabei wurde immer wieder die Metaperspektive anhand der Frage, was Aspekte guter Lehre sind, eingenommen.

Ergebnis dieser Diskussionen und dieses Austauschs ist u.a. eine Liste von verschiedenen Aspekten, die aus der Sicht der teilnehmenden Lehrenden relevant für die Gestaltung guter Lehre sind:
• Transparenz
• Autonomie
• Relevanz schaffen
• Praxisbezug
• Wertschätzende Haltung

Interdisziplinäre Kooperationen
Zusätzlich sind Ideen für interdisziplinäre Kooperationen entstanden. Zum Beispiel wurde aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften berichtet, dass Studierende teilweise nicht in der Lage sind fachbezogene Texte zu (v)erfassen. Dies ist jedoch sowohl für die spätere Praxis als auch für den wissenschaftlichen Anspruch eines Hochschulstudiums dringend erforderlich. Die hochschulinternen Sprach- und Kulturwissenschaftler*innen wiederum beschäftigen sich mit sprachsensiblem Fachunterricht. Die Kollegin Schily empfahl hier das folgende Werk: Leisen, Josef (2013): Handbuch Sprachförderung im Fach - Sprachsensibler Fachunterricht in der Praxis. Stuttgart: Klett. Gerne ist Sie bei konkreten Fragen auch persönlich ansprechbar.

Der interdisziplinäre Austausch wird über diese Veranstaltung hinaus weitergeführt werden. Gerne können Sie sich daran beteiligen, u.a. durch einen Besuch beim nächsten kollegialen Erfahrungsaustausch am 16.1.2017.

Wir danken allen Teilnehmer*innen der diesjährigen Night of the Scholars für die rege Beteiligung und die spannenden Beiträge. Und wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr.

Die "Night of the Scholars" 2015

Bei der mittlerweile 4. Night of the Scholars trafen sich am 29.9.2015 mehr als ein Dutzend Teilnehmer*innen des LehrendenCoaching-Programms sowie am kollegialen Austausch interessierte weitere Lehrende im Senatssaal der TH Köln am Campus Südstadt. In kollegialer Atmosphäre wurden Auszüge von Lehrportfolios gesichtet und in einer Postergalerie mit Blick auf Prüfungskonstruktionen diskutiert. Dabei ging es u.a. um das „Bohren dicker Bretter“, um die Frage, wie Diversität aktiv zu nutzen ist, um Just-in-Time-Teaching, das Programmieren von Robotern, um den Wunsch, Spaß am Lernen zu vermitteln, nach teamübergreifenden Diskussionen und um das Nutzen verschiedener Feedbackkanäle.

Was waren die Inhalte der diesjährigen "Night of the Scholars"?
Die zu Beginn des Treffens von Dr. Birgit Szczyrba vorgestellten Zahlen zum LehrendenCoaching-Programm zeigen, dass sich die Teilnehmenden mittlerweile in einer großen Gemeinschaft wiederfinden. Mit den aktuell 98 durch das Programm erreichten Lehrenden, davon 57 noch aktiv und 31 zertifiziert, gehören rund 23 % der etwa 420 Professorinnen und Professoren der TH Köln zu den insgesamt 10 Staffeln der akkreditierten hochschuldidaktischen Weiterbildung. Ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am LehrendenCoaching-Programm erhielten 11 Neuberufene unserer Hochschule. Wir gratulieren!


Wie die Ziele der TH Köln und damit die Qualität in der Lehre mit dem Programm erreicht werden, zeigte eine kurze Vorstellung der Untersuchung „Ziele nehmen Gestalt an – Lehrportfolios als Element der Lehrkulturentwicklung an der Technischen Hochschule Köln (e-Publikation)“ von Julia Gerber aus dem Jahr 2014. Von konkreten Mehrwerten sowie dem gewinnbringenden Aufwand der Weiterbildung „Kompetenzorientierte Prüfungskonstruktionen entwickeln“ berichtete Prof. Dr. Stefan Kreiser aus Teilnehmersicht. Er warb dafür, an der für 2016 geplanten nächsten Durchführung der Weiterbildung teilzunehmen. Hierfür fanden sich unter den Anwesenden ebenso zahlreiche Interessenten wie für den kollegialen Erfahrungsaustausch über verschiedener aus den Lehrportfoliopräsentationen gewonnen Themen wie Qualität von Videos, Flipped Classroom, Auswahl geeigneter kompetenzorientierter Prüfungsformen u.a.m. Die Themen und Fragen werden u.a. beim hochschuldidaktischen Erfahrungsaustausch aufgegriffen, den Prof. Dr. Frank Linde an der TH Köln etabliert hat. Weitere Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Der nächste Erfahrungsaustausch wird am 18.Januar 2016 stattfinden.

Die "Night of the Scholars" 2014

Auch in diesem Jahr hat zum nunmehr zweiten Mal die "Night of the Scholars" stattgefunden.

Für die Veranstaltung am 14.10.2014 (von 19h bis 21.30h in der Rotunde) haben einige Lehrende ihre Erfahrungen und Konzepte, die im Rahmen des LehrendenCoaching-Programms entstanden sind, auf Postern zusammen gefasst und visualisiert. Diese wurden sowohl im Plenum als auch in Kleingruppen diskutiert.

Die "Night of the Scholars" 2013

Am 08.10.2013 fand zum ersten Mal die "Night of the Scholars" statt, eine Veranstaltung, die von nun an einmal jährlich vom Kompetenzteam Hochschuldidaktik im Rahmen des bewährten Hochschuldidaktischen Erfahrungsaustauschs organisiert wird. Im vergangenen Jahr wurde die "Night of the Scholars" von Prof. Dr. Stefan Kreiser, Studiendekan der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik, in Vertretung von Prof. Dr. Frank Linde, dem Hochschuldidaktischen Mentor der Fachhochschule Köln, eröffnet.

Dr. Birgit Szczyrba, Leiterin des Kompetenzteams Hochschuldidaktik, erläuterte die Namenswahl: „scholars of teaching and learning“ sind Lehrende, sie sich mit ihrer Lehre ebenso wissenschaftlich geleitet auseinandersetzen wie mit ihrer Forschung –  im Anspruch an eine akademische Lehre. Die Erfahrungen und Ideen der Teilnehmer/innen des LehrendenCoaching-Programms standen an diesem  Abend im Vordergrund. Auf Postern dargestellt wurden im Laufe des Abends innovative Lehrkonzepte - auf der Grundlage der Lehrportfolios - mit der Schneeball-Methode (siehe unten) betrachtet und weiter entwickelt.

Ergebnisse der "Night of the Scholars" 2013

In intensiven Gesprächen während der Besichtigung der Poster über gute Lehre waren einige Themen von besonderem Interesse. Sie werden in weiteren vom Kompetenzteam Hochschuldidaktik organisierten Treffen Gegenstand anregender Gespräche sein:

  • Wie können Prüfungen so gestaltet werden, dass sie die Inhalte von projektorientierten  Lehrveranstaltungen gut abbilden?
  • Welche Methoden werden erfolgreich angewendet, um Studierende zu motivieren und zu aktivieren?
  • Wie ist ein Curriculum zu gestalten, damit die einzelnen Module besser miteinander verknüpft sind? Und wie kann man dies auch den Studierenden gegenüber sichtbar machen?
  • Zusätzlich kam der Wunsch auf, sich im Kollegium und  fakultätsübergreifend stärker zu vernetzen.

+ Mehr Informationen zur Schneeball-Methode

Alle Dienstälteren wurden zunächst von der Moderation Julia Gerber vom Kompetenzteam Hochschuldidaktik gebeten, sich die Poster anzuschauen und durchzulesen, um daraufhin zu überlegen, an welchem Poster sie gerne weiter arbeiten möchten. Dann führten sie mit der/dem Inhaber/in des Posters ein Gespräch zu zweit. Beider Aufgabe war es nun, sich über die Themen des Posters auszutauschen. Dann sollen sie sich auf Punkte einigen, die beide gleichermaßen interessieren und diese auf Metaplankarten notieren. Der „Schneeball rollte weiter“, indem sich je zwei Tandems zu einer Vierergruppe versammelten. Sie hatten nun wieder die Aufgabe, sich auf Prioritäten zu einigen, die danach im Plenum von einer/einem Gruppensprecher/in vorgestellt wurden.

Beratung und Hinweise zum Einsatz der Schneeball-Methode in kleineren und großen Lehrveranstaltungen erhalten Sie vom Kompetenzteam Hochschuldidaktik (E-Mail: hochschuldidaktik@fh-koeln.de)!

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