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Didaktische Hinweise

Die (schnelle) Gestaltung der digitalen Lehre stellt viele Fragen neu. Orientieren Sie sich für eine schnelle Bearbeitung an folgenden Punkten:

Die aktuellen Entwicklungen um den Corona-Virus, fordern schnelle Entscheidungen und Entwicklungen. Aus didaktischer Perspektive sind wir somit in einer Sondersituation, die auch eine große Experimentierphase wird - neben den Herausforderungen bietet das eine gute Gelegenheit, neue Settings und deren Auswirkungen auf die Lernprozesse der Studierenden zu untersuchen. Wenn Sie also Ihre Erfahrungen, Überlegungen, Zwischenergebnisse festhalten, kann das gut für die Weiterentwicklung der Lehre genutzt werden - und Kolleg*innen können hiervon profitieren.

1. Kompetenzorientierung ins Zentrum

Wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung schnell digital umsetzen, ist es wichtig nicht nur darauf zu setzen Material zur Verfügung zu stellen. Im Zentrum kompetenzorientierter Lehre steht immer die Frage: Was sollen die Studierenden womit, wozu tun.

Fragen und Aufgaben, Rückmeldungen und Ziele sind hier ebenso wichtig, wie anderswo.

2. Do's and Dont's

Richtlinien für die digitale Lehre Richtlinien für die digitale Lehre (Bild: Alison Yang, Manuel Garzi)

3. Aufgabenfeedback mit ILIAS online organisieren

In großen Gruppen können Sie die in ILIAS die Peer-Funktion nutzen, hier geben sich Studierende gegenseitig eine Rückmeldung. Das funktioniert besser, je klarer Sie Kriterien für eine gute Bearbeitung der Aufgabe definiert haben. Wenn Sie das Abgeben des Feedbacks für das Bestehen der Übung (wichtig: Darf keine Prüfung mit Rechtsfolgen sein) als notwendig eintragen, erhalten Sie eine schnelle Übersicht.

4. Lerngruppen anregen

Geben Sie Ihren Studierenden online einen Ort, sich in Lerngruppen zu organisieren. Dies muss nicht in ihrem Online-Kurs passieren. Aber rufen Sie in Ihrem Online-Kurs regelmäßig dazu auf, dass Studierende

  • noch Offene Fragen stellen (die sie vorher untereinander versucht haben zu beantworten).
  • Fragen posten, die sie zu Beginn hatten, dann aber gemeinsam lösen konnten
  • weiterführende Fragen, Vermutungen und Probleme stellen – die noch im Semesterverlauf auftreten könnten

Wenn Sie hierzu eine für Ihre Veranstaltung kluge Taktung finden (z.B. 5er Gruppen, die nach 2 Wochen jeweils  2 Fragen aus der obigen Liste stellen sollen), arbeiten die Studierenden mit und Sie erhalten eine Anzahl von Postings, auf die Sie noch sinnvolles und hilfreiches Feedback geben können.

5. Videos, Folien, Grafiken und mehr für die eigene Lehre

Unter dem Begriff Open Educational Resources (OER) werden Materialien produziert, geteilt, veröffentlicht und weiterverwendet, die jede*r nutzen darf (entsprechend der jeweiligen Lizenz). Hierzu informiert die Informationsstelle  OErinfo. Material finden Sie mit Hilfe von Stichworten auf dieser Website.

6. Unterstützung durch Austausch im Netz

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wird unter den Hashtags #coronacampus zum Umgang mit den Herausforderungen weböffentlich getwittert. In der internen Kommunikationsplattform Mattermost des Hochschulforum Digitalisierung findet ebenfalls ein Austausch statt.

7. Zusammenstellungen auf Plattformen zur Online-Lehre

Sammlung von Empfehlungen beim Hochschulforum Digitalisierung

Das Hochschulforum Digitalisierung ist ein gemeinsames Projekt des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zum Umgang der Hochschulen mit den großen Herausforderungen der Corona-Krise werden hier Hinweise und Materialien gesammelt.

Portal zur Gestaltung von Hochschulbildung mit digitalen Medien

Das Portal e-teaching.org bietet u.a. Material zu Lehrszenarien, Medientechnik und didaktischem Design sowie regelmäßige Online-Events. Für den schnellen Einstieg in das Thema digitale Hochschullehre sind hier verschiedene Online-Ressourcen versammelt.

8. Praktisch Nachlesen

Sie können dem TH-Netz und über den VPN-Client auf das Standardwerk Handbuch E-Learning zugreifen. 

Arnold, P. et al. (2018). Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag. Online verfügbar hier.

Publikationen im Neuen Handbuch Hochschullehre:

Im Neuen Handbuch Hochschullehre finden sich auch zahlreiche Beispiele zur Umsetzung von Online-Elementen in der Lehre - die allerdings in der Regel nicht in sehr kurzer Zeit realisiert werden mussten, wie jetzt. Querlesen lohnt sich aber (Zugriff über VPN-Client oder aus dem TH-Netz) zum Beispiel im Kapitel Medieneinsatz.

Böhmer, M., Scherfer, K. & Zabel, C. (2019). Entwicklung einer digitalen Medien-App – Eine interdisziplinäres Lehrkonzept dreier Fakultäten. In B. Berendt, A. Fleischmann, N. Schaper, B. Szczyrba, Wiemer, M. & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Griffmarke E 1.16). Berlin: DUZ Medienhaus. Online verfügbar hier.

Böhler, Y.-B., El Sheikh, S., Hirsch, R., Hochgürtel, M. & Teusch, N. (2016). PHARMEVOLUTION – Wie forscht die pharmazeutische Industrie? In B. Berendt, A. Fleischmann, N. Schaper, B. Szczyrba, & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Griffmarke A 3.20). Berlin: DUZ Medienhaus.
 Online verfügbar hier.

Burdinski, D. & Glaeser, S. (2016). Flipped Lab – Effektiver lernen in einem naturwissenschaftlichen Grundlagenpraktikum mit großer Teilnehmerzahl. In B. Berendt, A. Fleischmann, N. Schaper, B. Szczyrba, & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Griffmarke E 5.4). Berlin: DUZ Medienhaus.
 Online verfügbar hier.

Gerber, J. Grünvogel, S. M. & van Treeck, T. (2016). Selbstmanagement in der Studieneingangsphase – der Entwicklungsprozess eines Moduls. In B. Berendt, A. Fleischmann, N. Schaper, B. Szczyrba, & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Griffmarke F 1.15). Berlin: DUZ Medienhaus.
 Online verfügbar hier.

Schilly, U. (2018). „DaM, DaZ oder DaF“? – Blended-Learning-Perspektiven auf deutsche Sprachkompetenz in internationalen Lerngruppen. In B. Berendt, A. Fleischmann, N. Schaper, B. Szczyrba, & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Griffmarke D 3.32). Berlin: DUZ Medienhaus. Online verfügbar hier.

Weitere Publikationen von Lehrenden der TH:

Bente, S. (2019). Decoding the Disciplines DIGITAL – Software Architektur als ganzheitlicher Prozess in der Hochschulbildung. In Y.-B. Böhler, S. Heuchemer & B. Szczyrba (Hrsg.), Hochschuldidaktik erforscht wissenschaftliche Perspektiven auf Lehren und Lernen – Profilbildung und Wertefragen IV (S. 65-78), Köln: Cologne Open Science. Online verfügbar hier.

Burdinski, D. (2020). Lehren mit Lightboard-Videos. Deutsche Universitätszeitung (DUZ), 2020 (1), S.48-51. Online verfügbar hier.

Burdinski, D. (2020). Das Flipped Lab als ICM-Adaption für naturwissenschaftliche Laborpraktika. In S. Zeaiter & J. Handke (Hrsg.), Inverted Classroom - Past, Present & Future, Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert, 8. ICM-Fachtagung an der Philipps-Universität Marburg (S. 107-122), Baden-Baden: Tectum.

Burdinski, D. (2018). Flipped Lab – Ein verdrehtes Laborpraktikum. In B. Getto, P. Hintze & M. Kerres (Hrsg.), Digitalisierung und Hochschulentwicklung – Proceedings zur 26. Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (S. 164-172). Münster: Waxmann. Online verfügbar hier.

Hagen, M. & Szczyrba, B. (2016). Werkstofftechnik für Erstsemester im PBL-Design - konsequent kompetenzorientiert. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 11 (2), 123-137. Online verfügbar hier.

Zorn, I. (2020). Inklusive digitale Mediendidaktik als Element inklusionssensibler Hochschuldidaktik. In S. Heuchemer, B. Szczyrba & T. van Treeck (Hrsg.), Hochschuldidaktik als Akteurin der Hochschulentwicklung (S. 159-165), Bielefeld: wbv Media.

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