Cologne Institute of Conservation Sciences

Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft

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Prof. Dr. Friederike Waentig

Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS)

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Bunt, leicht und formbar: Kulturerbe Kunststoff – ein Material im historischen Kontext

Tagung, 04. April 2022

Auf dem Foto sind einige Gegenstände aus Kunststoff zu sehen. Es handelt sich um verschiedene Schalen, Dosen, Becher und weiteres Geschirr. Die Objekte weisen unterschiedlichste Farben auf, von knallig über pastell bis durchsichtig ist alles dabei. (Bild: TH Köln - CICS - Laura Bode)

Kunststoffe sind in jeglicher Form Teil unseres modernen Lebens. Rasant hat sich die Materialklasse verbreitet. Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf unsere Kultur? Wie lassen sich Kunststoffobjekte aus dem musealen Kontext auf diese EInflüsse hin untersuchen? In dem vierjährigen interdisziplinären Forschungsprojekt KuWerKo wurde dieser Frage auf den Grund gegangen.

Auf einen Blick

Bunt, leicht und formbar:
Kulturerbe Kunststoff – ein Material im historischen Kontext

Tagung

Wann?

  • 04. April 2022
  • 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr
  • in meinen Kalender übertragen

Wo?

Raum 137, Ubierring 40
oder per Zoom:
Einwahldaten werden nach Anmeldung versendet
Anfahrt zum Campus Südstadt

ReferentIn

Dr. Viola Hofmann, Prof. Dr. rer. nat. habil. Marc Kreutzbruck, Maria Lörzel M.A., Prof. Dr. rer. nat. Helmut Maier
und die ProjektmitarbeiterInnen

Anmeldung

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Veranstalter

CICS - Cologne Institute of Conservation Sciences
Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft

Projektpartner: LVR Industriemuseum Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart

Weitere Informationen

Es gelten die Corona-Auflagen der TH Köln Aktuelle Infos


Tagungssprache

Deutsch

Alltagsgüter aus Kunststoff sind seit mehr als 100 Jahren Teil des modernen Lebens. Die einzigartige Materialklasse, die Möglichkeiten der Verarbeitung und Nutzung sowie ihre „Künstlichkeit“ haben seit ihrem ersten Erscheinen Einfluss auf das Leben, das Arbeiten und die Freizeit, auf Gesellschaften und Menschen genommen. Vom preiswerten - daher minderwertigen - Ersatzstoff für teure Naturprodukte wie Ebenholz, Elfenbein oder Schildpatt bis hin zum begehrten Kult- oder Hightech-Objekt prägen Kunststoffe als materielles und kulturelles Zeugnis unsere Zeit. Kaum eine Materialklasse ist zurzeit weiter verbreitet, tiefer in unsere Leben eingedrungen und gestaltet so nachhaltig unsere Kultur wie die Kunststoffe.
Das vom BMBF geförderte, interdisziplinäre Forschungsprojekt KuWerKo setzt sich aus Kultur-, Material- und Restaurierungswissenschaften zusammen. Im Rahmen dessen wurden verschiedenste Objekte der Sammlung des Deutschen Kunststoff-Museums darauf hin untersucht. Was verraten einzelne Objekte durch ihre Formgestaltung, die Herstellungstechnik, die Materialität, ihren Zustand, ihre Verwendung oder auch ihre Schäden über uns und unser Leben mit Kunststoffen? Neben dem Einfluss auf den Alltag und technische Entwicklungen wurde auch der enorme soziale, kulturelle und ökonomische Wandel den dieser Werkstoff mit sich brachte, durch einzelne Objekte beleuchtet.
Im Rahmen einer eintägigen, aktuell hybrid geplanten Veranstaltung wird der Blick auf vier Eigenschaften der Materialklasse gelegt, die dazu beigetragen haben, dass Kunststoffe mittlerweile in nahezu alle Lebensbereiche eingedrungen sind. Vor diesem Hintergrund werden einzelne Objekte oder Objektgruppen in ihrem kulturhistorischen Kontext durch die drei Forschungsdisziplinen beleuchtet und ihr Einfluss auf verschiedene Bereiche des Lebens herausgearbeitet.

Logo des BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bild: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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