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Die romanische Bildertür von St. Maria im Kapitol – Neue Forschungen und Thesen

Internationales Forschungskolloquium, 21. Oktober 2021

Die Abbildung zeigt die zwei Boten, vor Herodes stehen. Es handelt sich um eine Detailaufnahme aus dem neunten Relief der Bildertür. (Bild: Regina Urbanek)

In einem internationalen Forschungskolloquium sollen neue Forschungsergebnisse und -thesen zur Bildertür vorgestellt werden. Dazu beleuchten Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen die Bildertür aus ihren jeweiligen Blickwinkeln. Die Tagung wird in hybrider Form stattfinden.

Auf einen Blick

Die romanische Bildertür von St. Maria im Kapitol – Neue Forschungen und Thesen

Internationales Forschungskolloquium

Wann?

  • 21. Oktober 2021 bis 23. Oktober 2021

Wo?

hybrid

Kosten

Kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Anmeldung

Über www.eventbrite.de Zur Anmeldung

Veranstalter

CICS - Cologne Institute of Conservation Sciences
Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft
Prof. Dr. Regina Urbanek


Die um 1060 entstandene zweiflüglige Bildertür der ehemaligen Damenstiftskirche St. Maria im Kapitol in Köln gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken der Romanik. Sie ist die einzige erhaltene bildgeschmückte Holztür des Mittelalters. 25 in Hochrelief ausgeführte Bildfelder zeigen auf dem linken Flügel die Kindheit und Jugend Christi, auf dem rechten Flügel die Passion. Dem heutigen Betrachter präsentiert sich die Tür nahezu holzsichtig, sie hatte aber ehemals eine aufwendige Farbfassung. Bei einer Konservierung Ende der 1980er Jahre waren bereits zwei romanische Farbfassungen nachgewiesen worden. 30 Jahre später fand 2018 eine umfangreiche Untersuchung der Bildertür mit aktuellen technologischen Methoden statt. Sie umfasste den technischen Aufbau der Farbfassung, die Materialien, die Gestaltung sowie den Farbkanon beider Fassungen an allen Bereichen der Tür und lieferte zahlreiche neue Erkenntnisse. Um die Bedeutung dieses einzigartigen Kunstwerks zu würdigen, waren jedoch noch umfangreiche übergreifende Forschungen zu leisten. Diese sollen auf der Tagung vorgestellt werden.Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen, wie der Kunst- und Geschichtswissenschaft, der Naturwissenschaft, Kunsttechnologie, Bauforschung und Epigraphik beleuchten die Bildertür aus ihren jeweiligen Blickwinkeln. Durch neue bauhistorische Forschungen, den Vergleich mit der Buchmalerei, die Betrachtung im städtischen und internationalen Kontext erwarten wir neue Erkenntnisse zur Bildertür und ihrer Funktion in der Kirche St. Maria im Kapitol. Abschliessend werden weitere Forschungsvorhaben zur Diskussion gestellt.

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