BREXIT und Erasmus+

Flagge UK (Bild: Gemeinfrei auf WikiMedia Commons)

Was sind die Konsequenzen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union zum 31.01.2020?

Da das (Austritts-)Abkommen wie erwartet ratifiziert wurde, gilt eine Übergangsregelung, die besagt, dass bis zum Ende der aktuellen Programmgeneration, also einschließlich Aufruf 2020, keine Änderungen erfolgen.

Dies gilt für alle Projekte, die im Jahr 2020 bewilligt werden – einschließlich ihrer Laufzeiten.

Mobilitätsprojekte zum Beispiel, die im Jahr 2020 bewilligt werden, haben eine Laufzeit bis Juni 2022 und fallen damit unter die Regeln des derzeitigen Erasmus+ Programms.

Mobilitäten, die bis zum 31.01.2020 begonnen wurden, können im vollen Umfang zu Ende gebracht werden: Studierende können das gesamte persönlich verbliebene Mobilitätskontingent für eine Studienphase (von 360 Tagen) nutzen

Eine Unsicherheit für einen Erasmus-Aufenthalt, der 2020 angetreten wird und im Jahr 2021 andauert, besteht aktuell in der ungeklärten Aufenthaltsregelung, die ab 1. Januar 2021 gelten soll.

Weitere Informationen folgen im Laufe des Februars.

Neue Programmgeneration ab 2021

Wie sich die Teilnahme des Vereinigten Königreiches an der neuen Programmgeneration von Erasmus+ (2021-2027) gestaltet und wie ab Ende 2020 das Aufenthaltsrecht für Studierende in Großbritannien geregelt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Die Webseite zum Brexit hat der DAAD entsprechend aktualisiert und macht dies bei Änderungen weiterhin.

Auf der Webseite der Europäischen Kommission zum Brexit finden Sie alle Hintergrunddokumente.

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