Betäubungsmittel - Anwendung und Missbrauch

In diesem Modul werden Inhalte zu verschiedenen Betäubungsmitteln vermittelt, die Anwendung in der Schmerztherapie finden aber auch aufgrund ihrer missbräuchlichen Nutzung bekannt sind. Außerdem geht es um die Hintergründen von Entzündungsgeschehen und ihrer Therapie sowie zu Behandlungsansätzen bei hormonellen Ungleichgewichten und der Empfängnisverhütung.

Dr. rer. nat. Markus Pietsch Dr. rer. nat. Markus Pietsch (Bild: UzK)

Dr. rer. nat. Markus Pietsch

Zur Person: Ich habe Biochemie an der Universität Leipzig studiert und währenddessen meine Begeisterung für die Pharmazeutische/Medizinische Chemie entdeckt, was mich zu einer Promotion in diesem Fachgebiet an der Universität Bonn bewogen hat. Insbesondere die Verknüpfung von chemischer Synthese mit pharmakologischen Interaktionsstudien und deren mathematische Hintergründe haben mich fasziniert. Nach Beendigung meiner Promotion und einem nachfolgenden Aufenthalt an der University of Adelaide in Australien, bei dem ich mich nicht nur wissenschaftlich weitergebildet sondern auch das Land und die dort lebenden Menschen kennen und schätzen gelernt habe, bin ich an das Zentrum für Pharmakologie der Universität zu Köln gewechselt. Hier habe ich meine Arbeitsgruppe im Bereich der Wirkstofforientierten Experimentellen Pharmakologie aufgebaut, die sich mit Themen im Grenzgebiet zwischen Biochemie und Pharmakologie befasst.

Zur Forschungsausrichtung: Meine Arbeitsgruppe ist an den Wechselwirkungen wirkstoffartiger Moleküle (Liganden) mit krankheitsrelevanten Proteinen (Targets) interessiert und beschäftigt sich mit der quantitativen Erfassung solcher Interaktionen auf molekularer Ebene. Unsere Arbeiten, die dem Bereich der Grundlagenforschung zugeordnet sind, dienen langfristig der Entwicklung neuer Wirkstoffe sowie dem besseren Verständnis der Target-Ligand-Interaktion. Im Zentrum unser Untersuchen stehen Enzyme und Protein-Protein-Wechselwirkungen, die im Tumorgeschehen sowie bei der Ausbildung einer Atherosklerose (umgangssprachlich als „Arterienverkalkung“ bezeichnet) eine Rolle spielen. Hierbei stellen wir die meisten unserer Zielproteine mit Hilfe von Bakterien oder menschlichen Zelllinien selbst her und entwickeln neue Testmethoden (Assays), die es ermöglichen die Wirkung von Liganden auf die isolierten Proteine zu untersuchen. Schließlich charakterisieren wir mittels dieser Assays Substanzen, die wir durch zahlreiche Kooperationen mit anderen Arbeitsgruppen erhalten.

Ich bin in den folgenden Modulen tätig:

  • Arzneimittelindikationen: In diesem Modul vermittle ich Inhalte zu verschiedenen Betäubungsmitteln, die Anwendung in der Schmerztherapie finden aber auch aufgrund ihrer missbräuchlichen Nutzung bekannt sind, zu den Hintergründen von Entzündungsgeschehen und ihrer Therapie sowie zu Behandlungsansätzen bei hormonellen Ungleichgewichten und der Empfängnisverhütung.  
  • Molekulare Pharmakologie: Hier bleibe ich meiner eigenen Forschungsausrichtung verbunden und vermittle Grundlagen auf dem Gebiet der Enzymkinetik, die sich mit der Enzym-Substrat- und Enzym-Inhibitor-Wechselwirkung beschäftigt.

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