Chilenische Schülergruppen zu Gast am Campus Deutz

Flagge von Chile (Bild: SKopp gemeinfrei bei Wikimedis Commons)

Zu Beginn eines Kalenderjahres nutzen Deutsche Schulen in Südamerika die dortigen Sommerferien bzw. Beginn des neuen Schuljahres die Gelegenheit, den Abiturklassen die deutsche Hochschullandschaft vorzustellen.

Regelmäßig begrüßt die TH Köln Schülergruppen deutscher Auslandsschulen, die im Rahmen einer zwei- bis dreiwöchigen Rundreise Deutschland kennenlernen wollen. Als Deutsche Auslandsschule werden Schulen im Ausland bezeichnet, an denen der Unterricht zumindest teilweise in deutscher Sprache stattfindet und deren Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden. Die Deutsche Schule in Santiago de Chile nahm bereits 1891 ihren Lehrbetrieb auf.

Die Gruppe, die aus der chilenischen Hauptstadt kommt, steht kurz vor dem Abitur. Daher informieren sie sich während ihres Deutschlandaufenthaltes bei verschiedenen deutschen Hochschultypen über Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Abi.

Diesen Monat folgte dann der Besuch des Instituto Alemán Carlos Anwandter, der Deutschen Schule aus Valdivia. Die Schule wurde 1858 von Karl Anwandter auf der Insel Teja gegründet, die zur Stadt Valdivia im Süden Chiles gehört.

Die Gäste beider Besuchergruppen wurden am Campus Deutz vom Referat für Internationale Angelegenheiten begrüßt und erhielten Informationen über die Hochschule und das breitgefächerte Studienangebot.

Abschließend führte Dipl.-Ing. Ralph Schumacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Hochspannungstechnik der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik die Schüler*innen durch das Hochspannungslabors mit ein paar Demonstrationen der Hochspannungsenergie.

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