Besuch aus Ägypten

Flagge Ägypten (Bild: Wikimedia Common - Open Clip Art)

Auf Einladung von Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), besuchte eine 10-köpfige Delegation Deutschland, um die deutsche Hochschullandschaft und deren Forschungseinrichtungen kennen zu lernen.

Die Delegation setzte sich zusammen aus Vertretern des ägyptischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, der Akademie für Wissenschaft und Technologie, dem Obersten Universitätsrat und dem Entwicklungsfond für Wissenschaft und Technologie.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser strategischen Schlüsselinstitutionen sollten durch ihren Besuch in Deutschland die Funktionsweise verschiedener deutscher Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Institutionen kennen lernen, um die eigene Internationalisierung hinsichtlich Stipendien, Projektförderung effektiver und "verständnisvoller" betreiben zu können, aber auch um Impulse für die eigenen Strategien zu bekommen. Interesse bestand besonders auch an den Themen ko-finanzierter Programme, Funktionsweise der International Offices und an dualen Studiengängen. Stationen der Reise waren Bonn, Köln und Stuttgart.

Delegation aus Ägypten Delegation aus Ägypten (Bild: TH Köln)

Die TH Köln wurde als Wunschstation als Beispiel einer Fachhochschule der ersten Gründungswelle genannt. Die ägyptischen Besucher wurden am 8. Mai am Campus Deutz empfangen. Jan Müller, Teamleiter Mobilität des Referates für Internationale Angelegenheiten, begrüßte die Gäste. Anschließend führte Prof. Dr. Christian Jokiel von der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik durch die Laboratorien des Instituts für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser. Der Fakultätsbesuch wurde ergänzt durch den Vortrag über den Dualen Studiengang Bauingenieurwesen von Prof. Dr. Ansgar Neuenhofer. Die Vortragsreihe wurde fortgesetzt durch einen Beitrag von Jan Müller, der die Organisation und Struktur der Hochschule vorstellte. Nachfolgend brachte Joelle Coutinho vom Referat Forschung und Wissenstransfer den Gästen die Schwerpunkte ihres Referates näher. Abschließend referierte Prof. Dr. Hamhaber vom Institut für Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen, das seit vielen Jahren Projekte mit ägyptischen Institutionen durchführt, über die Erfahrungen der ägyptisch-deutschen Forschungszusammenarbeit.

M
M