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Christian Sander

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Bekämpfung von Zwangsmigration und Fluchtursachen

Was sind Fluchtursachen und mit welchen Strategien und Lösungsansätzen kann Zwangsmigration bekämpft werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten internationalen exceed Konferenz unter dem Titel „Forced Migration – environmental and socioeconomic dimensions“ am 19. Oktober 2016 in Berlin.

Organisatoren der englischsprachigen Veranstaltung sind die fünf Hochschulzentren aus Köln, München, Braunschweig, Kassel und Hohenheim, die im exceed-Programm durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert werden.

Während der Konferenz werden sich die fünf exceed-Zentren, zu denen auch die Centers for Natural Resources and Development (CNRD) der TH Köln gehören, zusammen mit ihren Partnerorganisationen, Politikern und Konferenzbesuchern aus der ganzen Welt mit ökologischen und sozioökonomischen Fluchtursachen auseinandersetzen. Im Rahmen eines interaktiven Konferenzprogramms werden sie aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren, weltweite Herausforderungen diskutieren und neue Ansätze zur Bekämpfung von Zwangsmigration identifizieren.

Auszug aus dem Programm
9.15 Uhr: Keynote „Globalization as cause of forced migration”
Thomas Gebauer, Geschäftsführer von Medico International

10.30 Uhr: Fallstudie „Globalization as cause of forced migration”

13.30 Uhr: Keynote „Environment as cause of forced migration”
Dr. Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik

14.15 Uhr: Fallstudie „Environment as cause of forced migration”

15.45 Uhr: Fallstudie „How to supply refugee camps – water, food, waste, health, dignity, etc.”

18.00 Uhr: Podiumsdiskussion „Beyond war and internal conflicts - contribution of environmental factors and socioeconomic conditions on migration”
Unter anderem mit Dr. Claudia Lücking-Michel (MdB), Rex Osa (Netzwerk Flüchtlinge für Flüchtlinge) und Dr. Franck Düvell (Oxford University)

exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit

Den neuesten Daten des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zufolge, befinden sich mehr als 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, der überwiegende Teil im eigenen Herkunftsland. Fluchtursachen können Krieg und Gewalt, Hunger und Armut, Vernichtung des Lebensraums oder mangelnde Perspektiven sein.

Die fünf deutschen Hochschulzentren des Programms „exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“:

  • Centers for Natural Resources and Development (CNRD) des Instituts für Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) der TH Köln
  • Center for International Health der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • International Network on Sustainable Water Management in Developing Countries der Technischen Universität Braunschweig
  • Food Security Center der Universität Hohenheim
  • International Center for Development and Decent Work der Universität Kassel.

Zusammen mit ihren 37 internationalen Partnern erforschen sie die Ursachen von Armut, Fehl- und Mangelernährung und entwickeln Lösungen für eine verbesserte Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung, eine optimierte Gesundheitsversorgung, bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz der natürlichen Ressourcen.

Das exceed Programm und die Konferenz werden über den Deutschen Akademischen Austauschdienst und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

2. September 2016

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