Begeisterter Studienstart: Einführungsprojektwochen für Elektrotechnik-Erstsemester

Jupitermonde beobachten mit selbsgebautem Teleskop (Bild: Patrick Toussaint)

Selbstgebaute Roboter gegeneinander ins Rennen schicken oder durch ein Labyrinth lotsen; die Jupitermonde mit einem selbstkonstruierten Teleskop beobachten oder am selbstgebastelten Generator mit Muskelkraft Strom erzeugen - der Einstieg in den Bachelorstudiengang Elektrotechnik an der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik ist alles andere als trocken.

Kleine Gruppen, zwei Wochen Zeit, eine Menge Baumarktmaterialien und eine knifflige aber spielerische Aufgabe: Der Ansatz hat sich bewährt, die Erstsemester starten nun schon im zweiten Jahr in den Einführungswochen mit einem Projekt in ihr Studium.

Dabei erleben die Studierenden nicht nur, dass die theoretischen Inhalte, die Stoff der ersten Semester sind, auch Anwendung finden, sondern sie schnuppern auch schon in die Schwerpunkte Optik, Automatisierungs-, Energie- und Nachrichtentechnik hinein, die erst später im Studium zum Tragen kommen. Ganz nebenbei lernen sie, sich in der Fachhochschule Köln zurechtzufinden und schließen erste Kontakte mit ihren KommilitonInnen. „Das Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war überwiegend positiv. Die Studierenden waren begeistert und sehr engagiert bei der Sache. Und die tolle Atmosphäre bei den Abschlusswettbewerben vermittelte den Eindruck, dass in den Gruppen auch Freundschaften entstanden sind - die sich im besten Fall ja im Laufe des Studiums in den Lerngruppen vertiefen. Das ist ja auch eins der Ziele des Projekts“, resümiert Patrick Toussaint, Mitorganisator der Projektwochen.

Roboter bahnt sich seinen Weg durch das LabyrinthRoboter bahnt sich seinen Weg durch das Labyrinth (Bild: Patrick Toussaint)

Projektleiter der Einzelgruppen waren Masterstudierende, die im Vorfeld extra für diese Aufgabe geschult worden sind. Ihr Feedback wird zurzeit noch ausgewertet. „Von organisatorischer Seite her waren wir mit dem Projektverlauf überaus zufrieden – alles hat reibungslos geklappt“, ergänzt Toussaint.

17. Oktober 2013

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