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Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Campus Südstadt
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Fellowship: Studierende coachen Lehrende

Prof. Dr. Andrea Platte

  • Technische Hochschule Köln

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Ambivalenzen in Gruppenarbeiten an Hochschulen

Input und Diskussion, 17. Juni 2015

Foto von einem Mehrkornbrötchen mit Kochschinken in einem Flipchart-Koffer (Bild: Melanie Werner)

Gruppenarbeiten gewinnen einerseits an Hochschulen zunehmend an Bedeutung, andererselits ist diese Arbeitsform bei Studierenden nicht besonders beliebt, weil die Organisation von Gruppenarbeiten sehr zeitaufwendig ist. In einem Lehrforschungsprojekt wurde der Frage nachgegangen, wie Studierende Gruppenarbeiten organisieren.

Auf einen Blick

"Eine Gruppenarbeit ist gelungen, wenn ich eine gute Note habe" - Ambivalenzen in Gruppenarbeiten an Hochschulen

Input und Diskussion

Wann?

  • 17. Juni 2015
  • 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Wo?

Campus Südstadt
Bildungswerkstatt, w2

Kosten

keine

Veranstaltungsreihe

Didaktische Mittagspause

ReferentIn

Melanie Werner

Anmeldung

keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter

Fellowship Studierende coachen Lehrende

Weitere Informationen

für einen Mittagssnack ist gesorgt


 In der Organisation von benoteten Gruppenarbeiten orientieren sich Studierende sowohl in der zeitlichen Organisation als auch in der Erwartung an andere Gruppenmitglieder an Leistung und Effektivität. Konflikte und Heterogenität in der Gruppenarbeit behindern in dieser Vorstellung effizientes Arbeiten und werden negativ bewertet. Die Interviews spiegeln also einerseits die Zeitvorstellung einer konkurrenzorientierten Leistungsgesellschaft und eines Studiums wider, welches Bildung in Form von Creditpoints quantifiziert und employability als Studienziel formuliert.
Andererseits ist diese Zeitvorstellung weder konstant noch absolut – unter bestimmten Rahmenbedingungen erleben Studierende Gruppenarbeiten als Räume zur Selbstbildung, die Zeit und Reibungspunkte braucht.

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