Trans*Personen: Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit?

Umbrüche – Aufbrüche, 29. September 2015

Logo des Kölner Themenjahrs 2015 (Bild: Kölner Wissenschaftsrunde)

Dr. Monika Götsch von der TH Köln beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Pluralisierung einerseits und dem Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit andererseits und den daraus resultierenden Chancen und Risiken für Trans*Personen.

Auf einen Blick

Trans*Personen: Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit?

Umbrüche – Aufbrüche

Wann?

  • 29. September 2015
  • ab 18.30 Uhr

Wo?

Campus Südstadt
Ubierring 48
Hörsaal 201

Veranstaltungsreihe

Umbrüche – Aufbrüche

ReferentIn

Dr. Monika Götsch

Veranstalter

Kölner Wissenschaftsrunde, TH Köln


Menschen leben nicht nur als entweder „Frauen“ oder „Männer“. Menschen können ebenso gut ihr Geschlecht (zeitweise oder dauerhaft) wechseln oder geschlechtliche Uneindeutigkeit beanspruchen. In einer ökonomisch orientierten Gesellschaft, die Vielfalt und Eigenverantwortung für sich beansprucht, scheint die Ausgestaltung individueller Geschlechtlichkeit selbstbestimmt möglich zu sein. Zugleich sind wichtige Bereiche gesellschaftlicher Anerkennung wie die Erwerbs- und Konsumsphäre weiterhin geschlechtsspezifisch strukturiert, was von Trans*Personen abverlangt, sich für eines der beiden Geschlechter zu entscheiden. Der Vortrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Pluralisierung einerseits und dem Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit andererseits und den daraus resultierenden Chancen und Risiken für Trans*Personen.

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