Nationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu nationalen Förderprogrammen

Förderung zum Themenfeld „Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"


Mit der vorliegenden Richtlinie werden innovative Sicherheitslösungen zur Erhöhung der Resilienz von Prozessen und Strukturen in Produktion und Logistik gefördert, wobei der Fokus auf Bereichen liegt, die im Sinne kritischer Infrastrukturen besonders schützenswert sind.
Es werden Verbundprojekte mit mehreren Projektpartnern gefördert. Die Förderrichtlinie ist auch für bilaterale Projekte mit Partnern aus Österreich geöffnet.
Gefördert werden Projekte

•  denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt
•  die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und dazu die jeweiligen Endnutzer und Industriepartner einbinden,
•  die interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sind.

Die Laufzeit der Vorhaben ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Für die Projekte, die eine Kooperation mit Partnern aus Österreich planen, ist eine Laufzeit von zwei Jahren vorzusehen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum  2. Februar 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
 

Weesbach-Stiftung: Förderung von Forschungsprojekten


Die Weesbach-Stiftung dient, entsprechend den Ideen des Gründers, Willi Weesbach, dem Ziel, Wissenschaft, Forschung und Bildung vornehmlich im Bereich der Energie-, Umweltschutztechnologie und in den angrenzenden ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen zu fördern.
Gefördert werden Projekte im Bereich:

  • Rationaler Energieeinsatz
  • Regenerative Energien und deren Umwandlung
  • Nutzung von Abfällen/-wässern zur Energieerzeugung
  • Umwandlung von Restenergien in Abfällen zur Nutzenergie

Bekanntmachung des BMBF: Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen


Das BMBF fördert Maßnahmen für den Forschungsschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" als Teil des Dachprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen".
 
Die Vorhaben sollen sich an den folgenden, inhaltlich in sich zusammenhängenden Punkten orientieren, für die sich für das Arbeiten an und mit Menschen Handlungsbedarfe und Forschungsfragen ergeben:
- Methoden und Instrumente für die Arbeit an und mit Menschen im digitalen Wandel
- Gestaltung und prozessbegleitende Analyse von Geschäftsmodellen der interaktiven Arbeit
- Neue Formen der Organisation innerbetrieblicher Zusammenarbeit und Führung
 
Es sollen insbesondere die folgenden Fragestellungen bearbeitet werden:
- Vorschläge und Einschätzungen zu konkreten Anerkennungs- und Wertschätzungsinstrumenten für das Arbeiten an und mit Menschen,
- systematische Ausarbeitung, Einschätzung und Bewertung von Anknüpfungspunkten der Aufwertung und Gestaltung von interaktiver Arbeit mithilfe technologischer Unterstützung,
- mögliche Modifikationen bzw. Neugestaltung von Berufsbildern, Erwerbsbiografien und Lebensarbeitszeitmodellen im Bereich des Arbeitens an und mit Menschen.
 
Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 31. Januar 2018.


BMBF Richtlinie zur Förderung von Open Access-Publikationen aus abgeschlossenenBMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund)


Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Das Ende des Bewilligungszeitraumes des BMBF Projektes darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Fördervoraussetzung ist, dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde.


Wissenschaftliche Beiträge (Zeitschriftenpublikationen) aus vom BMBF geförderten Projekten sollen so publiziert werden, dass sie entweder sofort mit Erscheinen oder nach Ablauf einer Frist von höchstens zwölf Monaten frei über das Internet zugänglich sind. Details siehe Ausschreibungsseite. Die Open Access-Publikation muß inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen sein.


Bis zu einer Höhe von 2.000,00 Euro (netto) je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2.000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2.400 Euro (netto).


    •  Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden,
    •  Bei Verbundprojekten erfolgt ein gemeinsamer Antrag der Verbundpartner durch den Verbundkoordinator.


Antragstellung: Einreichung des ausgefüllten und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehenen Formulars (https://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf) sowie eines Publikationsangebotes erfolgt elektronisch und postalisch beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH


Friedwart Bruckhaus-Förderpreis 2017/2018


Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung möchte mit dem aktuellen Preiswettbewerb zum Thema: "Gestaltung der digitalen Revolution - Veränderungen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft" junge Menschen anregen, sich mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinanderzusetzen und Ihre Ideen und Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen bzw. journalistischen Arbeiten hierzu einzureichen.

An dem Wettbewerb können sich folgende Personen beteiligen:

  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Wettbewerbsthema bemerkenswerte Forschungen geleistet haben sowie
  • Journalistinnen und Journalisten, deren Presse-, Hörfunk- oder Fernsehbeiträge sich durch allgemeinverständliche Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen ausgezeichnet haben.

Vorgesehen sind drei Preise von je 5.000 Euro, die aufgeteilt werden können. Über die Auswahl entscheidet eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei der Auswahl werden Arbeiten berücksichtigt, die nach dem 1.1.2017 in deutscher Sprache veröffentlicht bzw. gesendet worden sind. Die Bewerber sollten bis zum 28.2.2018 das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Für die Bewerbung erbittet die Stiftung die jeweilige Arbeit sowie hierzu eine Kurzfassung (eine Textseite) zusammen mit dem Lebenslauf und einem Lichtbild gerne per E-Mail bis zum 28.2.2018 an info@schleyer-stiftung.de oder auch per Post an folgende Adresse:
Hanns Martin Schleyer-Stiftung
Albrechtstr. 22
101 17 Berlin


Die Preise werden voraussichtlich am 6. Dezember 2018 im Rahmen des Forums Berlin verliehen.
 


BMBF Förderung: Die Sprache der Objekte - Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen


Mit dieser Ausschreibung fördert das BMBF interdisziplinäre Forschungsvorhaben, die einen Fokus auf beispielsweise sachkulturelle, wissenschafts- und technikhistorische, ethnohistorische oder archäologische Objekte legen.
Förderfähig sind standortübergreifende, innovative Verbundvorhaben, die dezidiert interdisziplinär aufgestellt sind und in fruchtbarer Auseinandersetzung von geistes-, kultur-, sozial- oder technikwissenschaftlichen Fächern die Frage nach den Bedeutungen von Objekten bearbeiten.
Ein Verbund muss aus mindestens drei institutionellen Partnern bestehen, die jeweils eigene Zuwendungen für ihre Teilprojekte beantragen.
Mögliche Themenfelder sind u. a.

  • Dinge als Reflex gesellschaftlicher Konfigurationen,
  • materielle Kultur und religiöse bzw. kulturelle Praktiken,Objekt, Symbol, Mythos,

interkultureller Dialog:

  • Inklusion und Exklusion durch den Umgang mit Dingen, innovative Materialien und Werkzeuge als Motor gesellschaftlicher Entwicklung,
  • Technologietransfer und Fundkomplex,
  • Objekte der Wissenschaftsgeschichte,
  • globaler Handel mit Dingen,
  • Theorie der Dinge,
  • Objekte in der Wissenschaftskommunikation,
  • Museen als Laboratorien − Objekte als Versuchsreihen,
  • Überlagerung von Cods in einer globalisierten Welt,
  • Objekte im Rahmen der Anpassung an Klimawandlungen,
  • geschlechts- und altersspezifischer Gebrauch von Dingen.


DFG Förderung: Projektakademien


Das Ziel der Ausschreibung „Projektakademien“  ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Projektakademien bestehen in der Regel aus zwei aufeinander aufbauenden und thematisch abgestimmten Maßnahmen. Im Rahmen von Workshops treten die Teilnehmer in einen wissenschaftlichen Austausch und werden gezielt auf die Antragstellung bei der DFG vorbereitet. Daran schließt sich die Möglichkeit an, einen ersten Antrag auf Projektförderung bei der DFG einzureichen.

Die Möglichkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen nach den allgemeinen Regeln jederzeit einen Antrag auf Projektförderung an die DFG zu richten, wird durch die Projektakademien nicht berührt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind ausgewiesene und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fachhochschulen, Universitäten und anderen deutschen Forschungseinrichtungen. In Betracht kommt dabei insbesondere auch die gemeinsame Antragstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen und Universitäten, die dann gemeinsam als Koordinatoren fungieren.

Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Die Antragstellung richtet sich nach dem Leitfaden für die Antragstellung von Projektakademien

Im Rahmen der Projektakademie können zur Erreichung des Programmziels mit dem Modul projektspezifische Workshops bis zu zwei Workshops beantragt werden. Werden zwei Workshops beantragt, so soll der erste primär dem wissenschaftlichen Austausch zum Thema der Projektakademie, der zweiter primär der Konzeption von Anträgen dienen.

Durchführung

Die Projektakademie kann insgesamt auf eine Dauer von bis zu 2 Jahren angelegt sein. Nach Bewilligung der Projektakademie durch die DFG wird die Möglichkeit der Teilnahme vom Koordinator bzw. den Koordinatoren öffentlich und überregional ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG und richtet sich an Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen, deren Berufung auf die erste Professur nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.

Die für die Projektakademie ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der DFG einen Antrag auf das Modul Vertretung stellen.

Dies soll ihnen ermöglichen, sich während der Laufzeit der Projektakademie für die Dauer von bis zu 12 Monaten - insbesondere teilweise - von ihren Lehr- und Verwaltungsaufgaben freistellen zu lassen, um das ersten Projekt auszuarbeiten und ggf. Vorarbeiten dazu durchzuführen.


Förderung „KMU-innovativ“ des BMBF

Mit „KMU-innovativ“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts sind. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. Zudem gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals.

Grundsätzlich können nur KMU Anträge in dieser Förderlinie stellen, aber auch Hochschulen sind in Kooperation mit KMU antragsberechtigt.

Projektskizzen können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

Generelle Informationen

M
M