Nationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu nationalen Förderprogrammen

Friedwart Bruckhaus-Förderpreis 2017/2018


Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung möchte mit dem aktuellen Preiswettbewerb zum Thema: "Gestaltung der digitalen Revolution - Veränderungen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft" junge Menschen anregen, sich mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinanderzusetzen und Ihre Ideen und Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen bzw. journalistischen Arbeiten hierzu einzureichen.

An dem Wettbewerb können sich folgende Personen beteiligen:

  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Wettbewerbsthema bemerkenswerte Forschungen geleistet haben sowie
  • Journalistinnen und Journalisten, deren Presse-, Hörfunk- oder Fernsehbeiträge sich durch allgemeinverständliche Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen ausgezeichnet haben.

Vorgesehen sind drei Preise von je 5.000 Euro, die aufgeteilt werden können. Über die Auswahl entscheidet eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei der Auswahl werden Arbeiten berücksichtigt, die nach dem 1.1.2017 in deutscher Sprache veröffentlicht bzw. gesendet worden sind. Die Bewerber sollten bis zum 28.2.2018 das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Für die Bewerbung erbittet die Stiftung die jeweilige Arbeit sowie hierzu eine Kurzfassung (eine Textseite) zusammen mit dem Lebenslauf und einem Lichtbild gerne per E-Mail bis zum 28.2.2018 an info@schleyer-stiftung.de oder auch per Post an folgende Adresse:
Hanns Martin Schleyer-Stiftung
Albrechtstr. 22
101 17 Berlin


Die Preise werden voraussichtlich am 6. Dezember 2018 im Rahmen des Forums Berlin verliehen.
 

BMBF Förderung: Die Sprache der Objekte - Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen


Mit dieser Ausschreibung fördert das BMBF interdisziplinäre Forschungsvorhaben, die einen Fokus auf beispielsweise sachkulturelle, wissenschafts- und technikhistorische, ethnohistorische oder archäologische Objekte legen.
Förderfähig sind standortübergreifende, innovative Verbundvorhaben, die dezidiert interdisziplinär aufgestellt sind und in fruchtbarer Auseinandersetzung von geistes-, kultur-, sozial- oder technikwissenschaftlichen Fächern die Frage nach den Bedeutungen von Objekten bearbeiten.
Ein Verbund muss aus mindestens drei institutionellen Partnern bestehen, die jeweils eigene Zuwendungen für ihre Teilprojekte beantragen.
Mögliche Themenfelder sind u. a.

  • Dinge als Reflex gesellschaftlicher Konfigurationen,
  • materielle Kultur und religiöse bzw. kulturelle Praktiken,Objekt, Symbol, Mythos,

interkultureller Dialog:

  • Inklusion und Exklusion durch den Umgang mit Dingen, innovative Materialien und Werkzeuge als Motor gesellschaftlicher Entwicklung,
  • Technologietransfer und Fundkomplex,
  • Objekte der Wissenschaftsgeschichte,
  • globaler Handel mit Dingen,
  • Theorie der Dinge,
  • Objekte in der Wissenschaftskommunikation,
  • Museen als Laboratorien − Objekte als Versuchsreihen,
  • Überlagerung von Cods in einer globalisierten Welt,
  • Objekte im Rahmen der Anpassung an Klimawandlungen,
  • geschlechts- und altersspezifischer Gebrauch von Dingen.


BMBF: Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der DDR-Forschung im Rahmenprogramm Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften


Zentrales Ziel ist dieser Ausschreibung ist eine stärkere strukturelle Verankerung der DDR-Forschung in der deutschen Hochschul‐ und Forschungslandschaft. Von großer Bedeutung hierfür ist die stetige und umfassendere Bearbeitung des Themas an den Universitäten, deren Förderung im Fokus dieser Maßnahme steht.
Das BMBF beabsichtigt, Verbundprojekte zu fördern, die sich strukturbildend in der Hochschullandschaft und darüber hinaus etablieren können. Angestrebt werden themenspezifisch geeignete und langfristig angelegte Kooperationen zwischen Universitäten und weiteren Partnern wie außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten oder Bildungseinrichtungen. Adressiert werden auch Institutionen, Personen und Disziplinen (z. B. Osteuropaforschung, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaft), deren Arbeit bisher nicht oder nur wenig auf die DDR-Forschung konzentriert war.
Exemplarische Themen sind:

  • SED-Unrecht: Menschenrechts-Verletzungen, Strafanstalten, Häftlinge, Heimlandschaft, Psychiatrie, Enteignungen, Zwangsadoptionen, Doping, Berufs- und Studienverbote, Umgang mit Ausreisewilligen und Flüchtlingen
  • DDR-Gesellschaft: Biographie-Forschung, Täter‐Opfer‐Beziehungen, Verantwortungsstrukturen, Opposition und Widerstand, Mechanismen der Unterordnung, individueller und kollektiver Umgang mit Angst und Repression, Verweigerung und Anpassung, Nischen und Freiräume, Sozialstruktur und Eigentumsverhältnisse, Wirtschaftspolitik, Außenpolitik, Geschlechterpolitik, Umweltpolitik
  • Transformation: Aufarbeitung des Unrechts, heutige soziale Lage von Opfern des DDR-Regimes, Demokratieverständnis, Umgang mit Freiheiten, bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliche Konsequenzen der ökonomischen, sozialen, demographischen, politischen und kulturellen Transformationen und des Strukturwandels seit den Jahren 1989/90, Wirtschafts- und Sozialstruktur, Erwerbsverläufe

Innovative Themen, die die Forschung bisher zu wenig beachtet hat, sind ausdrücklich erwünscht. Neue Quellen, neue Perspektiven auf Aktenüberlieferungen und die Erforschung durch Nicht‐Zeitzeugen können der Forschung neue Chancen eröffnen.


DFG Förderung: Projektakademien


Das Ziel der Ausschreibung „Projektakademien“  ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Projektakademien bestehen in der Regel aus zwei aufeinander aufbauenden und thematisch abgestimmten Maßnahmen. Im Rahmen von Workshops treten die Teilnehmer in einen wissenschaftlichen Austausch und werden gezielt auf die Antragstellung bei der DFG vorbereitet. Daran schließt sich die Möglichkeit an, einen ersten Antrag auf Projektförderung bei der DFG einzureichen.

Die Möglichkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen nach den allgemeinen Regeln jederzeit einen Antrag auf Projektförderung an die DFG zu richten, wird durch die Projektakademien nicht berührt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind ausgewiesene und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fachhochschulen, Universitäten und anderen deutschen Forschungseinrichtungen. In Betracht kommt dabei insbesondere auch die gemeinsame Antragstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen und Universitäten, die dann gemeinsam als Koordinatoren fungieren.

Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Die Antragstellung richtet sich nach dem Leitfaden für die Antragstellung von Projektakademien

Im Rahmen der Projektakademie können zur Erreichung des Programmziels mit dem Modul projektspezifische Workshops bis zu zwei Workshops beantragt werden. Werden zwei Workshops beantragt, so soll der erste primär dem wissenschaftlichen Austausch zum Thema der Projektakademie, der zweiter primär der Konzeption von Anträgen dienen.

Durchführung

Die Projektakademie kann insgesamt auf eine Dauer von bis zu 2 Jahren angelegt sein. Nach Bewilligung der Projektakademie durch die DFG wird die Möglichkeit der Teilnahme vom Koordinator bzw. den Koordinatoren öffentlich und überregional ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG und richtet sich an Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen, deren Berufung auf die erste Professur nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.

Die für die Projektakademie ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der DFG einen Antrag auf das Modul Vertretung stellen.

Dies soll ihnen ermöglichen, sich während der Laufzeit der Projektakademie für die Dauer von bis zu 12 Monaten - insbesondere teilweise - von ihren Lehr- und Verwaltungsaufgaben freistellen zu lassen, um das ersten Projekt auszuarbeiten und ggf. Vorarbeiten dazu durchzuführen.

Förderung „KMU-innovativ“ des BMBF

Mit „KMU-innovativ“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts sind. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. Zudem gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals.

Grundsätzlich können nur KMU Anträge in dieser Förderlinie stellen, aber auch Hochschulen sind in Kooperation mit KMU antragsberechtigt.

Projektskizzen können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

Generelle Informationen

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