Nationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu nationalen Förderprogrammen

Veranstaltung am 16.05.2018: MegatrendKünstliche Intelligenz – Innovationstreiber der Zukunft


Die Friedrich Naumann Stiftung veranstaltet in Kooperation mit der AiF F-T-K GmbH, dem BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der Centracon AG die Veranstaltung "Megatrend Künstliche Intelligenz- Innovationstreiber der Zukunft"
 
Diskussionsgegenstand sind Fragen zu Chancen der künstlichen Intelligenz und des Cognitive Computing. Welche gesellschaftlichen Fragen müssen geklärt werden? Kann künstliche Intelligenz uns Selbstbestimmung zurückgeben, oder führen selbstlernende Algorithmen zur Beschränkung der individuellen Freiheit? Wie kann eine smarte Politik aussehen, die Chancen eröffnet und gleichzeitig die Weichen bei Themen wie Datenschutz und Risikoabwägung richtig stellt?


 

Internetbasierte Dienstleistungenfür komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen (Smart Services)"


Das BMBF fördert Smart Services - Internetbasierte Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“.
In einem Verbundprojekt ist mindestens einer der folgenden Schwerpunkte systematisch und gemeinsam zwischen Unternehmen, Forschungspartnern und ggf. weiteren relevanten Akteuren zu bearbeiten. Es müssen Partner beteiligt sein, welche die FuE-Ergebnisse nach Beendigung der Projektlaufzeit zur Anwendung bringen wollen und können. Verbünde mit signifikanter Mitwirkung kleiner und mittelständischer Unternehmen werden bevorzugt beᆳhandelt.
 
Schwerpunkte:
1. Dienstleistungsinnovationen für Produktionsprozesse und -anlagen
2. Integrative Smart Service-Konzepte für wissensintensive Dienstleistungen

 


Ausschreibung der Alfred Kärcher-Förderstiftung


Die Alfred Kärcher-Förderstiftung unterstützt Forschungsvorhaben im Bereich der Mechanisierung und Automation von manueller Arbeit, der Hygiene sowie die Systeme zur Pflege, Erhaltung und Reinhaltung der Umwelt. Ziel der geförderten Vorhaben ist die Erweiterung des Stands der Forschung, die die Basis für weitere Innovationen bildet. Die Alfred Kärcher-Förderstiftung schreibt das Fördervorhaben jährlich aus.

Teilnahmeberechtigt sind Hochschulinstitute und vergleichbare gemeinnützige wissenschaftliche Einrichtungen. Die Projektdauer sollte zwischen 12 und 14 Monaten betragen. Die Stiftung schreibt im Jahr 2018 zwei Forschungsvorhaben aus und übernimmt jeweils bis zu 65.000 Euro der Projektkosten.
Einsendeschluss für Bewerbungen: 31. Juli 2018
 

Innovations- und Technologiepartnerschaftenfür die Mensch-Technik-Interaktion: Intelligente, vernetzte Gegenstände für den Alltag


Im Rahmen des Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MIT) „Technik zum Menschen bringen“ fördert das BMBF innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Techniken des Internet der Dinge (englisch Internet of Things – IoT) auf Alltagsgegenstände übertragen und so ihre "intelligente Vernetzung" ermöglichen. Besondere Relevanz haben in diesem Forschungsprogramm Fragen des Themenfelds „Digitale Gesellschaft“, da durch innovative, branchenübergreifende Entwicklungen in den Schlüsseltechnologien neue grundlegende Einsatzgebiete eröffnet werden und Nutzern jeden Alters und unabhängig vom Gesundheitszustand oder der kognitiven Leistungsfähigkeit der Alltag erleichtert werden kann.


Während der gesamten Entwicklung sollen Nutzer einbezogen, ethische und rechtliche Aspekte beachtet und die Alltagstauglichkeit überprüft werden. Ein wesentliches Ziel der Bekanntmachung ist eine signifikante Beteiligung von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um das vorhandene Innovationspotenzial des deutschen Mittelstands stärker zu nutzen und auszubauen.


Die Förderrichtlinie ist in zwei Module mit unterschiedlichem Fokus gegliedert.


Modul 1: Entwicklung vernetzter Gegenstände
Dient der Förderung von Verbundprojekten mit klarem Forschungs- und Entwicklungsfokus. Gefördert wird die technische Umsetzung und Realisierung der Projektideen. Die Förderdauer beträgt drei Jahre.


Modul 2: Aufbau von "Living Labs" für die empirische Forschung
Zielt auf eine verbundübergreifende Zusammenarbeit und realitätsnahe Evaluation der entwickelten vernetzten Gegenstände im Rahmen von "Living Labs" ab. Hierbei geht es darum, die in Modul 1 entstehenden Demonstratoren als Gesamtsystem schon während ihrer Entwicklung auf Funktionalität und Nutzeffekt hin zu überprüfen. Gefördert werden der Aufbau und der Betrieb von mindestens einem Living Lab. Die Laufzeit beträgt mindestens drei Jahre.


Es kommen nur die Verbünde aus Modul 1 für eine Förderung in Modul 2 in Betracht. Die Beantragung für ein "Living Lab" erfolgt gemeinsam mit der Einreichung der Skizze für Modul 1. Die Bewerbung für Modul 2 ist hierbei optional. Sie kann jedoch nur erfolgen, wenn eine Bewerbung für Modul 1 eingereicht und die Projektidee zur Förderung ausgewählt wurde. Eine alleinige Bewerbung für Modul 2 ist nicht möglich.


Förderung von Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Explorations- und Integrationsphasen der IKT-Forschung


Das BMBF fördert Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Explorations- und Integrationsphasen der IKT-Forschung.
Ziel der Bekanntmachung ist es, die technologischen Entwicklungslinien im Gebiet der IKT und deren Anwendungen durch Fördervorhaben zu stärken. Dabei stehen drei Themen im Vordergrund der laufenden Entwicklung: IKT in komplexen Systemen ("Embedded Systems"), intelligente Lernende Systeme sowie Internet der Dinge und Dienste.

Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an den wirtschaftlichen Potenzialen und Anwendungsfeldern bzw. Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße durch IKT getrieben sind oder ohne IKT gar nicht möglich wären. Entsprechend der Grundsätze im Forschungsprogramm IKT 2020 ist die Förderung nach dieser Fördermaßnahme deshalb – neben Forschungsthemen aus der IKT-Wirtschaft selbst – auf die folgenden Anwendungsfelder/Branchen ausgerichtet:

  • Automobil, Mobilität
  • Maschinenbau, Automatisierung
  • Gesundheit, Medizintechnik
  • Logistik, Dienstleistungen
  • Energie, Umwelt

Förderlinien:
A. Basisorientierte Projekte
B. Technologieallianzen

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist zunächst eine Projektskizze vorzulegen. Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.


Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel - Einzel- und Verbundprojekte


Die Bioökonomie nutzt biologisches Wissen und erneuerbare biologische Ressourcen in allen wirtschaftlichen Sektoren, Anwendungs- und Technologiebereichen, um zu effizienten und nachhaltigen Lösungen zu gelangen. Damit der Übergang zu einer Bioökonomie gelingt, bedarf es daher weit mehr als allein technologischer Innovationen. Es müssen Veränderungen auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene verstanden und gestaltet werden.
 
Gefördert werden sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftliche Forschungsprojekte, die sich sozioökonomischen Fragestellungen widmen. In den Projekten sollen das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge bioökonomischer Transformationsprozesse verbessert und gleichzeitig ein Bezug zur praktischen Umsetzung der Bioökonomie hergestellt werden. Darüber hinaus ist es Ziel des Konzepts, die Bioökonomie bzw. den damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel als Forschungsgegenstand in den Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch den Kultur- und Geisteswissenschaften zu etablieren.
 
Die Einzel- oder Verbundprojekte können sich aus Forscherinnen und Forschern der Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Kultur- und Geisteswissenschaften zusammensetzen, aber auch relevante natur- und technikwissenschaftliche Expertise einbeziehen.


Förderung der VolkswagenStiftung:Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf die Gesellschaft von morgen


Die VolkswagenStiftung fördert mit ihrer neuen Initiative „Künstliche Intelligenz – Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen“ interdisziplinäre Forschungsverbünden in den Gesellschafts- und Technikwissenschaften, die sich den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen.
 
Der erste Stichtag für Anträge ist der 5. Juli 2018. Es können Fördermittel in Höhe von bis zu 1,5 Mio. Euro für bis zu vier Jahr eingeworben werden.
 
Angesichts der geforderten „neuen Qualität“ der interdisziplinären Zusammenarbeit und der damit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines „Planning Grant“ mit einer Laufzeit von 9-12 Monaten und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die finanzielle Unterstützung dieser „Findungsphase“ soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie die Ausarbeitung und Formulierung eines „Full Grant“ ermöglichen.


BMBF Richtlinie zur Förderung von Open Access-Publikationen aus abgeschlossenenBMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund)


Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Das Ende des Bewilligungszeitraumes des BMBF Projektes darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Fördervoraussetzung ist, dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde.


Wissenschaftliche Beiträge (Zeitschriftenpublikationen) aus vom BMBF geförderten Projekten sollen so publiziert werden, dass sie entweder sofort mit Erscheinen oder nach Ablauf einer Frist von höchstens zwölf Monaten frei über das Internet zugänglich sind. Details siehe Ausschreibungsseite. Die Open Access-Publikation muß inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen sein.


Bis zu einer Höhe von 2.000,00 Euro (netto) je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2.000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2.400 Euro (netto).


    •  Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden,
    •  Bei Verbundprojekten erfolgt ein gemeinsamer Antrag der Verbundpartner durch den Verbundkoordinator.


Antragstellung: Einreichung des ausgefüllten und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehenen Formulars (https://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf) sowie eines Publikationsangebotes erfolgt elektronisch und postalisch beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH


DFG Förderung: Projektakademien


Das Ziel der Ausschreibung „Projektakademien“  ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Projektakademien bestehen in der Regel aus zwei aufeinander aufbauenden und thematisch abgestimmten Maßnahmen. Im Rahmen von Workshops treten die Teilnehmer in einen wissenschaftlichen Austausch und werden gezielt auf die Antragstellung bei der DFG vorbereitet. Daran schließt sich die Möglichkeit an, einen ersten Antrag auf Projektförderung bei der DFG einzureichen.

Die Möglichkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen nach den allgemeinen Regeln jederzeit einen Antrag auf Projektförderung an die DFG zu richten, wird durch die Projektakademien nicht berührt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind ausgewiesene und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fachhochschulen, Universitäten und anderen deutschen Forschungseinrichtungen. In Betracht kommt dabei insbesondere auch die gemeinsame Antragstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen und Universitäten, die dann gemeinsam als Koordinatoren fungieren.

Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Die Antragstellung richtet sich nach dem Leitfaden für die Antragstellung von Projektakademien

Im Rahmen der Projektakademie können zur Erreichung des Programmziels mit dem Modul projektspezifische Workshops bis zu zwei Workshops beantragt werden. Werden zwei Workshops beantragt, so soll der erste primär dem wissenschaftlichen Austausch zum Thema der Projektakademie, der zweiter primär der Konzeption von Anträgen dienen.

Durchführung

Die Projektakademie kann insgesamt auf eine Dauer von bis zu 2 Jahren angelegt sein. Nach Bewilligung der Projektakademie durch die DFG wird die Möglichkeit der Teilnahme vom Koordinator bzw. den Koordinatoren öffentlich und überregional ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG und richtet sich an Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen, deren Berufung auf die erste Professur nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.

Die für die Projektakademie ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der DFG einen Antrag auf das Modul Vertretung stellen.

Dies soll ihnen ermöglichen, sich während der Laufzeit der Projektakademie für die Dauer von bis zu 12 Monaten - insbesondere teilweise - von ihren Lehr- und Verwaltungsaufgaben freistellen zu lassen, um das ersten Projekt auszuarbeiten und ggf. Vorarbeiten dazu durchzuführen.


Förderung „KMU-innovativ“ des BMBF

Mit „KMU-innovativ“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts sind. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. Zudem gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals.

Grundsätzlich können nur KMU Anträge in dieser Förderlinie stellen, aber auch Hochschulen sind in Kooperation mit KMU antragsberechtigt.

Projektskizzen können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

Generelle Informationen

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