Nationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu nationalen Förderprogrammen

Strategische Einzelprojekte in den Bereichen Digitale Daten als Wirtschaftsfaktor & IKT für Elektromobilität


Das Bundeswirtschaftsministerium fördert „Strategische Einzelprojekte“ in den Bereichen:
 
a) Digitale Daten als Wirtschaftsfaktor:
Die Forschungsprojekte sollen auf wichtige und neue Basistechnologien wie KI-basierte Systeme, Datentechnologien oder Verfahren zur sicheren Nutzung von Daten in verteilten Systemen (z.B. Distributed Ledger-Technologie - DLT) aufsetzen.
Die Forschungsergebnisse sollen einen Beitrag zur digitalen Transformation von Wirtschaftsbereichen wie Produktion, Energie, Logistik, Mobilität oder Gesundheit leisten.
 
b) IKT für Elektromobilität:
Erwartet werden ganzheitliche Konzepte für innovative Logistik-, Flotten- und Mobilitätslösungen, die den motorisierten Individual- oder Wirtschaftsverkehr signifikant verringern oder im Idealfall ersetzen. Auch Konzepte mit autonomen oder hoch-automatisierten Fahrzeugen sind denkbar.
 
Das strategische Einzelprojekt ist ein Verbundprojekt im vorwettbewerblichen Bereich und besteht aus mindestens drei, jedoch maximal fünf Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.


Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge


Das Bundeswirtschaftsministerium fördert im Bereich der Elektromobilität die Errichtung von Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020“.


Im Fokus des Förderaufrufs stehen zwei Infrastrukturmaßnahmen, mit denen die Akzeptanz der Elektromobilität und die Marktdurchdringung kurzfristig verbessert werden können:
a) Lademöglichkeiten für private Fahrzeugbesitzer
b) Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen


Fördergegenstand sind Projektvorhaben, die eine kurzfristige Wirksamkeit zeigen können, und gleichzeitig Forschungsfragen adressieren, die für den künftigen Aufbau, den Regulierungsrahmen und die Netzintegration von Ladeinfrastrukturen von Bedeutung sind.
Es werden Projekte gefördert, die mindestens eines der folgenden Themen – idealerweise aber mehrere – untersuchen:

  • Demonstrationsräume (Reallabore) zur Erprobung des Abbaus von Netzausbauhemmnissen
  • Low Cost-Ladeinfrastruktur
  • Ladeinfrastrukturlösungen mit intelligentem Management in nicht öffentlich-zugänglichen Räumen (Betriebshöfe, Arbeitgeberparkplätze etc.)
  • Errichtung von intelligenten Ladesystemen für das privat motivierte Parken und Laden (Parkhaus in Mehrfamilienhäusern, öffentlich zugängliche Parkhäuser)

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Projektskizzen sind bis zum 31. März 2018 einzureichen.
Die Projektskizzen im Umfang von ca. 15 Seiten müssen folgende Angaben enthalten:
    •  Thema und Ziel,
    •  Bezug zum Förderaufruf/Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen im Rahmen des Sonderprogramms,
    •  Analyse der NOX-Emissionen bzw. der NO2-Immisionen (siehe Ausschreibung),
    •  Grobentwurf eines Maßnahmenplans (als Gerüst eines zukünftigen Masterplans),
    •  Entwurf eines Ausgaben-/Kosten-/Investitionsplans für die Ladeinfrastruktur und die Netzertüchtigungs- und Forschungsmaßnahmen,
    •  Entwurf eines Zeit-, Kosten- und Arbeitsplans (nach Partnern aufgeschlüsselt),
    •  Qualifikation und Expertise der Projektpartner,
    •  Verwertungsplan/Verstetigungskonzept auf Basis des geplanten Masterplans,
    •   Höhe der beantragten Förderung und der Eigenleistung der Projektpartner.

Förderung der VolkswagenStiftung:Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf die Gesellschaft von morgen


Die VolkswagenStiftung fördert mit ihrer neuen Initiative „Künstliche Intelligenz – Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen“ interdisziplinäre Forschungsverbünden in den Gesellschafts- und Technikwissenschaften, die sich den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen.
 
Der erste Stichtag für Anträge ist der 5. Juli 2018. Es können Fördermittel in Höhe von bis zu 1,5 Mio. Euro für bis zu vier Jahr eingeworben werden.
 
Angesichts der geforderten „neuen Qualität“ der interdisziplinären Zusammenarbeit und der damit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines „Planning Grant“ mit einer Laufzeit von 9-12 Monaten und einer maximalen Fördersumme von 150.000 EUR. Die finanzielle Unterstützung dieser „Findungsphase“ soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie die Ausarbeitung und Formulierung eines „Full Grant“ ermöglichen.


Förderung zum Themenfeld „Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"


Mit der vorliegenden Richtlinie werden innovative Sicherheitslösungen zur Erhöhung der Resilienz von Prozessen und Strukturen in Produktion und Logistik gefördert, wobei der Fokus auf Bereichen liegt, die im Sinne kritischer Infrastrukturen besonders schützenswert sind.
Es werden Verbundprojekte mit mehreren Projektpartnern gefördert. Die Förderrichtlinie ist auch für bilaterale Projekte mit Partnern aus Österreich geöffnet.
Gefördert werden Projekte

•  denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt
•  die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und dazu die jeweiligen Endnutzer und Industriepartner einbinden,
•  die interdisziplinär und interinstitutionell aufgestellt sind.

Die Laufzeit der Vorhaben ist in der Regel auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt. Für die Projekte, die eine Kooperation mit Partnern aus Österreich planen, ist eine Laufzeit von zwei Jahren vorzusehen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum  2. Februar 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
 


BMBF Richtlinie zur Förderung von Open Access-Publikationen aus abgeschlossenenBMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund)


Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Das Ende des Bewilligungszeitraumes des BMBF Projektes darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Fördervoraussetzung ist, dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde.


Wissenschaftliche Beiträge (Zeitschriftenpublikationen) aus vom BMBF geförderten Projekten sollen so publiziert werden, dass sie entweder sofort mit Erscheinen oder nach Ablauf einer Frist von höchstens zwölf Monaten frei über das Internet zugänglich sind. Details siehe Ausschreibungsseite. Die Open Access-Publikation muß inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen sein.


Bis zu einer Höhe von 2.000,00 Euro (netto) je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2.000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2.400 Euro (netto).


    •  Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden,
    •  Bei Verbundprojekten erfolgt ein gemeinsamer Antrag der Verbundpartner durch den Verbundkoordinator.


Antragstellung: Einreichung des ausgefüllten und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehenen Formulars (https://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf) sowie eines Publikationsangebotes erfolgt elektronisch und postalisch beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH


Friedwart Bruckhaus-Förderpreis 2017/2018


Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung möchte mit dem aktuellen Preiswettbewerb zum Thema: "Gestaltung der digitalen Revolution - Veränderungen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft" junge Menschen anregen, sich mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinanderzusetzen und Ihre Ideen und Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen bzw. journalistischen Arbeiten hierzu einzureichen.

An dem Wettbewerb können sich folgende Personen beteiligen:

  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Wettbewerbsthema bemerkenswerte Forschungen geleistet haben sowie
  • Journalistinnen und Journalisten, deren Presse-, Hörfunk- oder Fernsehbeiträge sich durch allgemeinverständliche Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen ausgezeichnet haben.

Vorgesehen sind drei Preise von je 5.000 Euro, die aufgeteilt werden können. Über die Auswahl entscheidet eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bei der Auswahl werden Arbeiten berücksichtigt, die nach dem 1.1.2017 in deutscher Sprache veröffentlicht bzw. gesendet worden sind. Die Bewerber sollten bis zum 28.2.2018 das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Für die Bewerbung erbittet die Stiftung die jeweilige Arbeit sowie hierzu eine Kurzfassung (eine Textseite) zusammen mit dem Lebenslauf und einem Lichtbild gerne per E-Mail bis zum 28.2.2018 an info@schleyer-stiftung.de oder auch per Post an folgende Adresse:
Hanns Martin Schleyer-Stiftung
Albrechtstr. 22
101 17 Berlin


Die Preise werden voraussichtlich am 6. Dezember 2018 im Rahmen des Forums Berlin verliehen.
 


DFG Förderung: Projektakademien


Das Ziel der Ausschreibung „Projektakademien“  ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Projektakademien bestehen in der Regel aus zwei aufeinander aufbauenden und thematisch abgestimmten Maßnahmen. Im Rahmen von Workshops treten die Teilnehmer in einen wissenschaftlichen Austausch und werden gezielt auf die Antragstellung bei der DFG vorbereitet. Daran schließt sich die Möglichkeit an, einen ersten Antrag auf Projektförderung bei der DFG einzureichen.

Die Möglichkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen nach den allgemeinen Regeln jederzeit einen Antrag auf Projektförderung an die DFG zu richten, wird durch die Projektakademien nicht berührt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind ausgewiesene und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fachhochschulen, Universitäten und anderen deutschen Forschungseinrichtungen. In Betracht kommt dabei insbesondere auch die gemeinsame Antragstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen und Universitäten, die dann gemeinsam als Koordinatoren fungieren.

Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Die Antragstellung richtet sich nach dem Leitfaden für die Antragstellung von Projektakademien

Im Rahmen der Projektakademie können zur Erreichung des Programmziels mit dem Modul projektspezifische Workshops bis zu zwei Workshops beantragt werden. Werden zwei Workshops beantragt, so soll der erste primär dem wissenschaftlichen Austausch zum Thema der Projektakademie, der zweiter primär der Konzeption von Anträgen dienen.

Durchführung

Die Projektakademie kann insgesamt auf eine Dauer von bis zu 2 Jahren angelegt sein. Nach Bewilligung der Projektakademie durch die DFG wird die Möglichkeit der Teilnahme vom Koordinator bzw. den Koordinatoren öffentlich und überregional ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG und richtet sich an Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen, deren Berufung auf die erste Professur nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.

Die für die Projektakademie ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der DFG einen Antrag auf das Modul Vertretung stellen.

Dies soll ihnen ermöglichen, sich während der Laufzeit der Projektakademie für die Dauer von bis zu 12 Monaten - insbesondere teilweise - von ihren Lehr- und Verwaltungsaufgaben freistellen zu lassen, um das ersten Projekt auszuarbeiten und ggf. Vorarbeiten dazu durchzuführen.


Förderung „KMU-innovativ“ des BMBF

Mit „KMU-innovativ“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts sind. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. Zudem gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals.

Grundsätzlich können nur KMU Anträge in dieser Förderlinie stellen, aber auch Hochschulen sind in Kooperation mit KMU antragsberechtigt.

Projektskizzen können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

Generelle Informationen

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