Nationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu nationalen Förderprogrammen

Förderung des BMBF: Regionale Informationen zum Klimahandeln


Das BMBF fördert Zuwendungen für Regionale Informationen zum Klimahandeln (RegIKlim).
 
Der globale Klimawandel wird auch für Deutschland Folgen haben. Diese Auswirkungen sind regional allerdings sehr unterschiedlich. Dementsprechend sind die Anforderungen zur Anpassung unterschiedlich.
 
Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, entscheidungsrelevantes Wissen zum Klimawandel in Kommunen und Regionen aufzubauen und eine breite Basis für maßgeschneiderte und verlässliche Klimaservices für die Anpassung zu schaffen. Im Ergebnis sollen Instrumente für die integrierte Bewertung von Klimarisiken und Wirkungsanalysen von Maßnahmen entwickelt werden.
 
Die Maßnahme ist in drei Phasen eingeteilt, die aufeinander aufbauen:
* FuE-Phase 1 (drei Jahre) zur Erarbeitung von neuen Lösungsansätzen für maßgeschneiderte Klimainformationsangebote;
* FuE-Phase 2 (drei Jahre) zur Weiterentwicklung der Ansätze aus der ersten FuE-Phase hin zu konkreten Produkten und Dienstleistungen;
* Skalierungs-, Transfer- und Verstetigungsphase zur Übertragung auf weitere Regionen und zur Verstetigung der entwickelten Produkte.
 
Die Fragestellungen sollen in Verbünden von Forschungseinrichtungen und mindestens einem Praxisakteur (kommunale Gebietskörperschaften, Zusammenschlüsse von kommunalen Gebietskörperschaften, kommunale Eigenᆳbetriebe oder Unternehmen, regional ausgerichtete Institutionen der Bundesländer) gemeinsam und transdisziplinär bearbeitet werden.


BMBF Ausschreibung zum Thema"Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen"


Das BMBF fördert Forschungsvorhaben zum Thema "Künstliche Intelligenz in Kommunikationsnetzen" im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung.
Gegenstand der Förderung sind innovative Lösungen, die künstliche Intelligenz und Methoden des maschinellen Lernens in Kommunikationssystemen und -netzen einsetzen, damit diese den wachsenden Anforderungen der Zukunft gerecht werden.
Themen sind:
a. Künstliche Intelligenz zum Management von Kommunikationsnetzen
b. Künstliche Intelligenz zur Optimierung von Kommunikationssystemen
Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren. Die Projektskizzen sind vorzulegen bis 25. Januar 2019.
Das Projektvorhaben soll als Forschungsverbund, d.h. mit Beteiligten aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt werden. Antragsteller müssen die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mitbringen und durch Vorarbeiten insbesondere im betreffenden Fachgebiet ausgewiesen sein.


Förderung von Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Explorations- und Integrationsphasen der IKT-Forschung


Das BMBF fördert Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Explorations- und Integrationsphasen der IKT-Forschung.
Ziel der Bekanntmachung ist es, die technologischen Entwicklungslinien im Gebiet der IKT und deren Anwendungen durch Fördervorhaben zu stärken. Dabei stehen drei Themen im Vordergrund der laufenden Entwicklung: IKT in komplexen Systemen ("Embedded Systems"), intelligente Lernende Systeme sowie Internet der Dinge und Dienste.

Die thematischen Schwerpunkte der Förderung sind an den wirtschaftlichen Potenzialen und Anwendungsfeldern bzw. Branchen ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße durch IKT getrieben sind oder ohne IKT gar nicht möglich wären. Entsprechend der Grundsätze im Forschungsprogramm IKT 2020 ist die Förderung nach dieser Fördermaßnahme deshalb – neben Forschungsthemen aus der IKT-Wirtschaft selbst – auf die folgenden Anwendungsfelder/Branchen ausgerichtet:

  • Automobil, Mobilität
  • Maschinenbau, Automatisierung
  • Gesundheit, Medizintechnik
  • Logistik, Dienstleistungen
  • Energie, Umwelt

Förderlinien:
A. Basisorientierte Projekte
B. Technologieallianzen

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist zunächst eine Projektskizze vorzulegen. Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.


BMBF Richtlinie zur Förderung von Open Access-Publikationen aus abgeschlossenenBMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund)


Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind. Damit will das BMBF Open Access in Deutschland stärker verankern und die zu erwartenden Potenziale für Wissenschaft und Forschung besser ausschöpfen. Das Ende des Bewilligungszeitraumes des BMBF Projektes darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Fördervoraussetzung ist, dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde.


Wissenschaftliche Beiträge (Zeitschriftenpublikationen) aus vom BMBF geförderten Projekten sollen so publiziert werden, dass sie entweder sofort mit Erscheinen oder nach Ablauf einer Frist von höchstens zwölf Monaten frei über das Internet zugänglich sind. Details siehe Ausschreibungsseite. Die Open Access-Publikation muß inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen sein.


Bis zu einer Höhe von 2.000,00 Euro (netto) je Publikation erfolgt eine volle Förderung der Veröffentlichungsausgaben (Projektförderung Festbetragsfinanzierung). Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2.000,00 Euro (netto), werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2.400 Euro (netto).


    •  Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden,
    •  Bei Verbundprojekten erfolgt ein gemeinsamer Antrag der Verbundpartner durch den Verbundkoordinator.


Antragstellung: Einreichung des ausgefüllten und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehenen Formulars (https://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf) sowie eines Publikationsangebotes erfolgt elektronisch und postalisch beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH


DFG Förderung: Projektakademien


Das Ziel der Ausschreibung „Projektakademien“  ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Projektakademien bestehen in der Regel aus zwei aufeinander aufbauenden und thematisch abgestimmten Maßnahmen. Im Rahmen von Workshops treten die Teilnehmer in einen wissenschaftlichen Austausch und werden gezielt auf die Antragstellung bei der DFG vorbereitet. Daran schließt sich die Möglichkeit an, einen ersten Antrag auf Projektförderung bei der DFG einzureichen.

Die Möglichkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen nach den allgemeinen Regeln jederzeit einen Antrag auf Projektförderung an die DFG zu richten, wird durch die Projektakademien nicht berührt.

Antragstellung

Antragsberechtigt sind ausgewiesene und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Fachhochschulen, Universitäten und anderen deutschen Forschungseinrichtungen. In Betracht kommt dabei insbesondere auch die gemeinsame Antragstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Fachhochschulen und Universitäten, die dann gemeinsam als Koordinatoren fungieren.

Der Antrag kann jederzeit eingereicht werden. Die Antragstellung richtet sich nach dem Leitfaden für die Antragstellung von Projektakademien

Im Rahmen der Projektakademie können zur Erreichung des Programmziels mit dem Modul projektspezifische Workshops bis zu zwei Workshops beantragt werden. Werden zwei Workshops beantragt, so soll der erste primär dem wissenschaftlichen Austausch zum Thema der Projektakademie, der zweiter primär der Konzeption von Anträgen dienen.

Durchführung

Die Projektakademie kann insgesamt auf eine Dauer von bis zu 2 Jahren angelegt sein. Nach Bewilligung der Projektakademie durch die DFG wird die Möglichkeit der Teilnahme vom Koordinator bzw. den Koordinatoren öffentlich und überregional ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in enger Abstimmung mit der DFG und richtet sich an Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen, deren Berufung auf die erste Professur nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.

Die für die Projektakademie ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bei der DFG einen Antrag auf das Modul Vertretung stellen.

Dies soll ihnen ermöglichen, sich während der Laufzeit der Projektakademie für die Dauer von bis zu 12 Monaten - insbesondere teilweise - von ihren Lehr- und Verwaltungsaufgaben freistellen zu lassen, um das ersten Projekt auszuarbeiten und ggf. Vorarbeiten dazu durchzuführen.


Förderung „KMU-innovativ“ des BMBF

Mit „KMU-innovativ“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen, in denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts sind. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. Zudem gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals.

Grundsätzlich können nur KMU Anträge in dieser Förderlinie stellen, aber auch Hochschulen sind in Kooperation mit KMU antragsberechtigt.

Projektskizzen können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

Generelle Informationen

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