Internationale Programme

Aktuelle Ausschreibungen zu internationalen Förderprogrammen

Förderung von Deutsch-Indischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte)


Im Rahmen des Deutsch-Indischen Wissenschafts- und Technologiezentrums ("Indo-German Science and Technology Centre" - IGSTC) werden Verbundprojekte gefördert, die in bilateraler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien mindestens eines der nachfolgend genannten Themen mit einem erkennbaren Bezug zu den Bereichen Zukunftsstadt/Smart City bearbeiten:

  • Integriertes Wasserressourcen-Management und Abwasser,
  • Energieeffizienz in Gebäuden,
  • Technologien für die Verwertung von Abfällen.

Im Rahmen dieser Bekanntmachung können gemeinsame FuE-Projekte gefördert werden, aus denen Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse hervorgehen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen.

Die Vorhaben sollen anwendungsorientiert sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ist ausdrücklich erwünscht.

Jede Projektskizze muss von mindestens vier (maximal sechs) förderfähigen Institutionen aus beiden Ländern gestellt werden. Dabei muss aus jedem Land mindestens ein Industriepartner und eine wissenschaftliche Einrichtung vertreten sein. Alle Partner müssen durch einschlägige wissenschaftliche/forschende Vorarbeiten ausgewiesen sein und eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mitbringen.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse und in der Regel mit insgesamt maximal 450.000,- Euro für die deutschen Partner sowie in der Regel für die Dauer von 36 Monaten gewährt werden. Die Beantragung einer zweiten Förderphase von in der Regel bis zu 24 Monaten ist in begründeten Fällen möglich.

In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Interessenten bei positiv bewerteten Projektskizzen unter Angabe eines Termins aufgefordert, in Abstimmung mit den vorgesehenen Verbundkoordinatorinnen bzw. der -koordinatoren einen förmlichen Förderantrag (Vorhabenbeschreibung und Formantrag) vorzulegen.


BMBF: Förderung der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit mit der Republik Usbekistan


Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von Veranstaltungen im Rahmen von Vorhaben der "Projektbezogenen Mobilität". Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind. Sie sollen folgende Ziele verfolgen:
Schwerpunkte der Förderung sind:

  • Maßnahmen zur Vorbereitung neuer und zur Intensivierung bestehender projektbezogener oder institutioneller Kooperationen;
  • Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Vorhaben und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll.

Im Einklang mit den spezifischen Forschungsschwerpunkten des BMBF und dem KKEWT können Anträge für die folgenden Forschungsbereiche eingereicht werden:

  • Umweltrisiken und die Untersuchung der Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels,
  • alternative Energiequellen und erneuerbare Energien,
  • Gesundheitsforschung und Biowissenschaften,
  • physikalisch-chemische Technologien,
  • Informations-- und Kommunikationstechnologien,
  • Materialwissenschaften,
  • Produktionstechnologien,
  • Wasserversorgung und Agrarwissenschaft.

Darüber hinaus können auch Anträge zu anderen thematischen Schwerpunkten der BMBF-Fachprogramme und der EU-Forschungsprogramme unterstützt werden. Im Zentrum steht hierbei die Förderung des Auf- und Ausbaus von wissenschaftlichen Kooperationen zwischen deutschen Organisationen und Einrichtungen aus Usbekistan im Bereich der Innovation.

Die Förderung gemeinsamer Maßnahmen beläuft sich in der Regel auf bis zu 30 000 Euro pro Vorhaben für eine Dauer von 24 Monaten, davon von deutscher Seite bis zu 20 000 Euro und von usbekischer Seite bis zu 10 000 Euro.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.  In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens

14. Dezember 2016

zunächst Projektskizzen in elektronischer Form über das Skizzentool "PT-Outline" vorzulegen.


BMBF: Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 2-Projekte)


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Vorhaben der strategischen Projektförderung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Korea.

Es werden Forschungsprojekte (Verbundprojekte) gefördert, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Korea einen oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Gesundheitsforschung einschließlich Medizintechnik
  • Umwelttechnologie, insbesondere Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Nano-Risikoforschung

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen.

Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der DFG oder Horizont 2020)
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Voraussetzung für die Förderung des Vorhabens ist, dass an den Projekten mindestens eine deutsche und eine koreanische Forschungseinrichtung/Universität sowie ein deutsches und ein koreanisches Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft/Industriepartner beteiligt sind ("2 + 2-Projekte").

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse und in der Regel mit maximal 360 000 Euro sowie für die maximale Dauer von 36 Monaten je Verbundprojekt für die deutsche Seite gewährt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger

bis spätestens 15. Dezember 2016

zunächst aussagefähige Projektskizzen in englischer Sprache mit einer deutschen Zusammenfassung oder deutscher Sprache mit einer englischen Zusammenfassung in elektronischer und schriftlicher Form (einschließlich rechtsverbindlicher Unterschrift) über das Skizzentool PT- Outline  vorzulegen. Die Einreichung der Skizze beim Projektträger erfolgt durch die deutschen Antragsteller, die einen deutschen Projektkoordinator bestimmten. Die koreanischen Partner stellen ihrerseits zeitgleich beim koreanischen Projektträger einen Antrag.

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