Interkulturelle Kompetenz und Inklusion in der Personalauswahl der Polizei (IKIP)

Durch eine Überarbeitung des Personalauswahlverfahrens sollen interkulturelle Öffnungsprozesse weiter gefördert und jungen Menschen mit Migrationshintergrund der Zugang zum Polizeiberuf erleichtert werden.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Interkulturelle Kompetenz und Inklusion in der Personalauswahl der Polizei 
Leitung Prof. Dr. rer. pol. Rainer Leenen  Mehr
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften  Mehr
Institut Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung  Mehr
Beteiligte Prof. Dr. Siegfried Stumpf  Mehr
Projektpartner Landesamt für Ausbildung, Fortbildung, Personalangelegenheiten der Polizei NRW 
Fördermittelgeber Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)  Mehr
Laufzeit bis 12/2014 
DFG-Fachgruppe Empirische Sozialforschung 

Der Forschungsschwerpunkt Interkulturelle Kompetenz untersucht mit dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei in NRW die Personalauswahl der Polizei und verfolgt dabei zwei Ziele:

  • Erstens sollen „Interkulturelle Kompetenzen“ bzw. die Fähigkeit zur Entwicklung interkultureller Sensibilität stärker in das Auswahlverfahren integriert werden.
  • Zweitens sollen die im Auswahlverfahren eingesetzten Methoden einem möglichst hohen Standard von Kulturfairness entsprechen.

Durch eine solche Überarbeitung des Personalauswahlverfahrens sollen interkulturelle Öffnungsprozesse weiter gefördert und jungen Menschen mit Migrationshintergrund der Zugang zum Polizeiberuf erleichtert werden. In der ersten Projektphase werden die interkulturellen Anforderungen an Polizeibeamte/-innen empirisch geklärt. Auf dieser Grundlage sollen dann die Auswahlkriterien angepasst und die Instrumente überarbeitet werden. Die Entwicklung interkultureller Schulungen für diejenigen Polizeibeamten/-innen, die die Personalauswahlinstrumente umsetzen („Rater“), rundet das Projekt ab.

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