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Migration und Interkulturelle Kompetenz

Forschungschwerpunkt des Instituts für interkulturelle Bildung und Entwicklung

Soziale Bewegungen, kollektive Mobilisierung und politische Partizipation von Jugendlichen

Es handelt sich um ein weiteres Forschungsthema, das von der deutsch-französischen Forscher(innen)gruppe bearbeitet wird. Die Gruppe beschäftigt sich nun mit den Formen und der Bedeutung von Möglichkeiten der politischen Partizipation von Jugendlichen in Frankreich und Deutschland.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Soziale Bewegungen, kollektive Mobilisierung und politische Partizipation von Jugendlichen 
Leitung Prof. Dr. Markus Ottersbach 
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften  Mehr
Institut Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (Interkult)  Mehr
Beteiligte Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad (TH Köln) , Sonja Preissing (Universität zu Köln), Özlem Aslan (TH Köln) 
Projektpartner Prof. Dr. Dietmar Loch, Prof. Dr. Abdelafid Hammouche, Zaihia Zeroulou, Adrien Benaise (Universität Lille), Régis Cortesero, Laurent Lardeux (INJEP Paris). 
Fördermittelgeber Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) 
Laufzeit 01.01.2016 - 31.12.2018 

Projektbeschreibung

Es handelt sich um ein weiteres Forschungsthema, das von der deutsch-französischen Forscher(innen)gruppe bearbeitet wird.
Folgende Fragestellungen möchte die Gruppe bearbeiten:

  • a) Welche Formen der politischen Partizipation gibt es für Jugendliche in Frankreich und in Deutschland?
  • b) Welche Formen nutzen diese Jugendlichen in welchem Ausmaß?
  • c) Wie sind soziale Bewegungen wie z.B. die Protestbewegungen der Jugendlichen in marginalisierten Quartieren in den beiden Ländern im Kontext der Möglichkeiten der politischen Partizipation einzuschätzen?
  • d) Welche Bedeutung kommt diesen sozialen Bewegungen in Bezug auf die Entwicklung einer sozialen Kohäsion in den beiden Ländern bzw. in der Europäischen Union zu?
  • e) Welche Beziehung haben Jugendliche mit Migrationshintergrund zu aktuellen sozialen Jugendbewegungen in den Herkunftsländern ihrer Familien?

Durchgeführt werden soll zunächst eine Analyse der neueren Literatur zur Thematik. Im Anschluss daran wollen wir versuchen, durch teilnehmende Beobachtung, eine Sekundäranalyse bereits vorhandener quantitativer Daten und mit eigens durchzuführenden qualitativen Interviews mit Jugendlichen Antworten auf diese Fragestellungen zu erhalten.
Zum Abschluss der theoretischen Aufarbeitung und der empirischen Forschungsphase sind wiederum eine deutsche und eine französische Publikation geplant.

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