Kontakt & Service

Bildungsräume in Kindheit und Familie

Forschungsschwerpunkt an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
TH Köln
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Leitung

Prof. Dr. Andrea Platte

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Technische Hochschule Köln

  • Telefon+49 221-8275-3240

Leitung

Prof. Dr. Claus Stieve

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3343

Kontakt

Dr. Donja Amirpur

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Technische Hochschule Köln

  • Telefon+49 221-8275-3447

Forschungsschwerpunkt Bildungsräume in Kindheit und Familie

Seit geraumer Zeit erfährt der Lebensabschnitt der frühen Kindheit unter der Perspektive „Bildung“ eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit. Die Ermöglichung und Förderung frühkindlicher Bildung gilt in der bildungs- und sozialpolitischen Diskussion als zukunftsträchtiges Investment, welches Bildungsungleichheit reduzieren und Kinder und Familien aus allen sozialen Schichten gesellschaftlich integrieren soll. Hierfür sind sowohl Familien, als auch öffentliche Angebote für Kinder und Familien dazu aufgefordert, Kinder bestmöglich in deren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu unterstützen. Eine zentrale Leitmaxime bildet dabei – auch unter dem Stichwort von „Inklusion“ – die Kooperation zwischen den jeweiligen Bildungsorten und Akteur_innen.

Die programmatischen Ansprüche an die Qualität dieser Bildungsräume der Kindheit sind ambivalent, da sie Teilhabe ermöglichen sollen,  aber zugleich nicht nur tief in den Alltag von Kindern und Familien eingreifen, sondern auch die öffentlichen Bildungsinstitutionen zu erheblichen Veränderungen auffordern.

Der seit Wintersemester 2015/2016 sich im Aufbau befindende Forschungsschwerpunkt setzt kritisch-konstruktiv an diesem spezifischen Modell der Verräumlichung und Transformation von „Bildung“ und der damit verbundenen Aufgabenzuweisung an die jeweiligen Akteur_innen an und bringt empirisch-theoretisch fundierte Analysen und Alternativen in die Debatten ein. Der Forschungsschwerpunkt entwickelt diese in diversen Forschungs-, Praxis-, Evaluations-, Lehrforschungsprojekten.

Arbeitsfelder und methodische Zugänge

Im Fokus der Projekte stehen sowohl private Orte als auch öffentliche Institutionen. Hierzu gehören neben Familien die kindheitspädagogischen Arbeitsfelder wie bspw. Kindertageseinrichtungen, Ganztagsschulen, Familienzentren, und weitere professionelle Angebote der Familienbildung, die besonders Eltern adressieren, als auch außerschulische, insbesondere ästhetische Bildungsangebote für Kinder. Die Arbeiten integrieren sowohl die Kinder als zentrale Akteure in und zwischen diesen Institutionen als auch Eltern, Professionelle und andere relevante Personen. Damit liegen die partizipations- und inklusionssensiblen Arbeiten auf den Schnittstellen von pädagogischer Kindheits-, Familien-, Bildungs-, Professions- und Didaktikforschung und der damit verbundenen Theoriebildung.
Zum Forschungsteam „Bildungsräume in Kindheit und Familie“ gehören Wissenschaftler_innen des Instituts für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE). Die Forscher_innen arbeiten überwiegend mit qualitativen (insb. ethnografischen) und phänomenologischen Methoden.

 
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